Samstag, 7. Dezember 2013

Wie du siehst ...

siehst du nüscht :-)

So ist das im Herbst. Trübe, Nebel, Regen und der 1. Schnee.

Und. Wen störts? Mich nicht. Im Gegenteil.

Montag:
begann wie immer eigentlich mit nichts :-)
Aber ich habe ja mal wieder mit der Gymnastik begonnen, da ich merkte, wie wichtig diese ist und Stabi wird in jedem Buch besonders hervorgehoben.
Also werden ab sofort die Laufpausentage für die Krafttrainings genutzt.
Liegestütze, Situps und Kniebeugen sind mit den entsprechenden Apps von +Runtastic ganz gut zu trainieren. Einzig die Situps sind schlecht mit dem Handy vor der Brust zu meistern. Aber ich arbeite dran ...

Dienstag:
Intervalltraining auf dem Plan



2,5 km Einlaufen
4 x 1500 meter mit 500 meter Trabpause und das in der nicht winterfreundlichen Pace von 4:35 min/km
2,5 km Auslaufen

Aber irgendwie finde ich inzwischen die schnellen Einheiten cool.

Mittwoch:
Wieder Laufpause genutzt und Gymnastik mit den entsprechenden Tools: Liegestütze, Situps und Kniebeugen.

Donnerstag:
Als ich meine Tour im Lennetal beendet hatte und mich so langsam auf den Heimweg machte, wurde der Nebel immer dicker und ..

ich WOLLTE RAUS! LAUFEN! BEWEGEN! Wind auf die Haut, Niesel ins Gesicht, Hauptsache raus aus dem Auto und Laufen!



Der Weg Richtung Hohe Ley war so schön im Nebel und die Weihnachtsbaumplantagen rechts und links lassen Vorfreude aufkommen.


Zu Hause angekommen endlich raus aus dem Anzug, rein in die Laufschuh und ab.


Mein Haus-Trail sollte es sein. Stirnlampe in die Hand, Brooks PureGrit an die Füße und ab Richtung Alte Wiese in den Wald.




Auch hier war die Sicht durch den Nebel eingeschränkt, aber ich war nicht allein.

500 m im Wald traf ich Horst, unseren Malermeister aus dem Ort. Ich hatte beizeiten angefangen mich bemerkbar zu machen, aber bis er es gehört hatte, hatte er sich schon erschreckt. Tut mir leid!
Kurzer Snack und weiter. So langsam bin wohl auch bekannt wie der berühmte bunte Hund :-)

500 m später die nächste Begegnung. Eine Mama versucht ihren Kinderwagen durch den Schlamm zu wuchten. Schlechte Entscheidung :-(


Irgendwann hatte ich dann die Zivilisation hinter mir und war allein. Ich umrundete den Hermannsberg und hatte nach 3,5 km bereits 150 hm hinter mir. Der Weg ist das perfekte Übungsgelände für meinen letzten Marathon im Siebengebirge.




Weiter ging es an den 3 Eichen vorbei Richtung Geismar.




Und wenn man schon mal ohne Druck und Plan unterwegs ist, kann man auch mal das Eine oder Andere Foto schießen :-)














Der Nebel verzog sich nicht bis Heim, war aber trotzdem sehr schön und ich kaputt.

25 km mit 670 pos. hm sind schon knackig :-) Aber gut für das Siebengebirge!


Freitag:

sollte dann vorm Event-Wochenende mit der besseren Hälfte in Köln noch mal eine schnelle Einheit sein.



Ziel war 60 min in ner Pace 4:55 min/km und den Brooks Flundern PureDrift. Schnell war sie, die Runde, aber ich spüre auch, es wird zeit runter zu kommen und das Gewicht auf km-Sammeln zu legen.


Endlich war Sonnabend und unser langes kinderfrei-Wochenende in Köln stand vor der Tür.


AIDA Night of the Proms und Übernachtung im Günnewig Stadtpalais. 


11:00 UHr Start der beiden Gnü in Zü und ab gen NRW.
Unterwegs noch nen Zwischenstopp in Hagen und mit der Guten ins DECATHLON. Aber so ne Sch...

Das Gesicht von ihr sprach Bände. Und das Erste was sie sagte: "n Baumarkt." Bum. Vorfreude verpufft, ne sinnlose Runde gedreht und raus.
OK, versuch war´s wert. Aber so unseren Tempel, den heiligen Gral der Bewegungsjunkies, diesen geweihten Ort des Läufers zu entweihen!!! Das saß tief! Irgendwie kam bis Köln kein Gespräch mehr in Gang.

Ankunft in Köln um 14:00 Uhr und ich habe meinen Ärger runtergeschluckt. Sollte ja ein schönes Wochenende werden :-)





Eingecheckt und ab zum Weihnachtsmarkt auf den Heumarkt. Wie immer sehr schön.







Der ist aber auch wirklich gemütlicher als der am Dom. Sorry.



Aber zum Dom muss man nun mal, wenn man in Köln ist. Nur bei den Menschenmassen ist das Landei froh, wenn er wieder weg darf :-)


Dann war es endlich 20:00 Uhr und Night of the Proms ging nun schon zum 20. Mal in Deutschland über die Bühne.


Amy McDonalds, The Baseballs, Level42, Morten Harket und Hiromi; alle nicht wirklich die, die mich begeistert hätten. Aber ein wenig Spannung muss ja sein. Die Karten hatte ich bereits im Dezember 2012 bestellt, ohne zu wissen wer kommen wird. Doch die Überraschung war gelungen. Allesamt jeden Cent des Eintritts wert und so ein richtig gelungener Abend.

Der Entschluss stand noch am selben Abend fest: nächstes Jahr wieder; allerdings in Dortmund. Sind eben ein paar km weniger. Ich fahre, glaube ich, schon genug und nach Hagen muss der Peter mit der Besten ja nun nicht mehr :-(

Sonntag:
schön ausgeschlafen im Hotel und lecker Frühstückssünde begangen. Ei, Müsli, frisches Vollkornbrot mit Fisch und, Obersünde, frische Pfannekuchen onmass.

Wir verließen Köln satt, glücklich und zufrieden gen Einsamkeit und raus aus dem Trubel. Hat schon Vorteile, wenn man auf dem Land wohnen darf. Allein Lauftrainingsmäßig würde ich hier ne Krise kriegen :-))

Kaum war Fam Gnü wieder in Zü mussten die Füße bewegt werden. In einer Woche startet der Jahresabschlussmarathon im Siebengebirge.



einen schönen langen Lauf hingelegt:
20 km in 2:00 und ner Entspannungspace von 6:00 min/km bei 430 pos. hm in den Brooks PureGrit. Die werden mich definitiv durchs Siebengebirge tragen.

Das sollte also die letzte Trainingswoche vor meinem ersten Landschaftsmarathon gewesen sein. Ich gehe mal davon aus, dass ich gut genug trainiert habe, um dieses Abenteuer im Winter zu bestehen.

Am Abend musste ich dann leider die schlechten Nachrichten von meinen Lauffreunden +Jens Nähler und +Thomas Schöneberg vernehmen. Beide mussten ihren Twiste-Marathon abbrechen. Das ist kein gutes Ohmen. Aber die Gesundheit geht vor und die Strecke in Bad Arolsen hat ein anderes, härteres, Höhenprofil. Warten wir es ab. In einer Woche wissen wir mehr :-)

Ich danke euch fürs lesen und freue mich, wenn ihr wieder kommt.

In diesem Sinne, mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik und angrenzende EU- und Nicht EU-Staaten.

Euer Gnü aus Zü

Sonntag, 24. November 2013

Up and Down ...

So geht´s im Leben, Job und Sport ;-)

Eine stressige Job-Woche mit 70 Stunde liegt hinter mir, nicht enden wollenden Abendessen mit Kunden und 3 Tagen Laufpause.

Montag:
Erster laufreier Tag


Dienstag:
zeitig daheim, Berichte schnellstens abgehakt und pünktlich 16:00 Uhr die Trailschuhe geschnürt. Nun ja, man kann die Stirnlampe mitnehmen,  muss man aber nicht ;-(


Ab auf die Haus-Trail-Runde und erst einmal 3 km bergauf (Up).

Ein Stück eben, ein Stück bergab (Down) und immer so weiter ...


Ab 17:00 Uhr wurde es dämmerig und im Wald gespenstig. Hinter jedem Baum ein Solches und jeder Baumstamm schien Meister Schwarzkittel zu sein ;-)

Ab 18:00 Uhr war es dann finsterste Nacht und es gab nichts mehr zu unterscheiden.

Jetzt kann man den kürzesten Weg einschlagen, muss man aber nicht. Wenn man schon mal unterwegs ist und eh nichts mehr sieht;
Lauf doch einfach weiter! 

Und so nahm ich den Weg über den Hasenberg bei Lohne, der hin und wieder Mal von einem Autoscheinwerfer durchleuchtet wurde. Aber trotzdem musste ich gehen und mit den Händen den Weg ertasten ;-(

Nach 3 km kam ich wieder in der Zivilisation an und Laternen erhellt den Restweg bis Heim.

20 km in den Brooks PureGrit in einer Pace von 5:45 min/km.
Die werden mich über das Siebengebirge tragen!
Schön war es auf jeden Fall, wenn auch unterwegs unheimlich.

Mittwoch bis Freitag:
Dienstreise nach Amberg.
Zum ersten Mal lies ich den Laufklamotten-Sack zu Hause, da ich mal wirklich keine Zeit zum Laufen haben werde.


Und ein besonderes Schmankerl stand an:
Übernachtung im neuen Kuriosum: "Hotel Fronfeste Amberg".
Ehemaliges Zuchthaus und neu eröffnetes :-)


Tür zu Zelle Nr. 6

Innen dann doch ganz schön
Nach langem Abend im Restaurant Steakhaus Kupferpfandl schloss ich mich ein und war froh, im Besitz des Schlüssels zu sein :-)

Auf jeden Fall ein Event wert, aber mehr als eine Nacht? Ohne Schrank im Doppelzimmer zu eng. Aber das Gesamtkonzept ist Klasse. Wer sich beim Frühstück langweilt, spielt einfach 



Nach Erfolgreichen 2 Tagen mit meinem Kunden aus Dortmund stand Freitag ein weiterer Termin an. Dieser zog sich, wie nicht anders zu erwarten, ewig :-(
Ich sah meinen Lauf sich schon in Wohlgefallen auflösen :-(
Aber es folgte eine recht entspannte Heimfahrt für einen Freitag.

Touchdown 17:15 Uhr :-)
Umziehen und 17:30 Uhr mit Stirnlampe ab die Post :-) Man lernt ja dazu!


15 km Dauerlauf in den (Blut)Saucony Jazz16 in ner Pace von 5:30 min/km durch die Dunkelheit. Aber nach 370 km im Auto ...

Auf dem Heimweg kam mir Sohnemann mit dem Roller entgegen, auf dem Weg zur Freundin. Kinder, Kinder. Die werden erwachsen und flügge ...

Sonnabend:
die bessere Hälfte muss arbeiten, die Tochter auch und Sohnemann schäft extern :-)
Also. Was bietet sich an?
Tochter weggebracht, Umgezogen und große Haus-Trail-Runde :-) Juhu!!!

Trinkblase gefüllt, Zusatzakku für das Handy rein, Sandwich mit Edrnussbutter und nen Energieriegel zur Stärkung.

Kompressionsstulpen, Brooks PureGrit, 7/8 Hose, kurzes und langes Unterhemd (Danke Decathlon, die sind einfach Klasse), langes Laufshirt und die Windjacke drüber.
Mütze auf den Kopf und Handschuhe an und los!!!

Ich fröstel lieber ein weinig am Start, als dass ich unterwegs übermäßig schwitze. Obwohl meine Ausdünstungen sind eh schon ...

Und wieder folgte ich dem Motto: Up and Down.
Aus dem Haus folgte ich der Straße Richtung Heimarshausen, die ersten 5 km mit 180 pos. hm. Da ist dir nicht mehr kalt :-)

Es folgten 1,5 km mit 100 neg. hm nach Königshagen. Hier meldete sich das Handy mal eben ab und unterschlug 900 m. Zum Glück gemerkt und den Neustart mit ner Fotopause überbrückt


Aus dieser Nebelbank bin ich gekommen und sollte wieder in sie abtauchen. Doch vorher kamen schöne Trailwege.

Ich ließ Königshagen hinter mir und nahm einen Feldweg in grobe Richtung Böhne. Er war mir unbekannt, aber wie sagt der Trailrunner? "Im Zweifel nimm den schmaleren Weg".
Und siehe da: Toll gemacht, ich musste nur ein kurzes Stück Asphalt laufen und konnte noch oberhalb von Böhne wieder in den Wald abbiegen und folgte dem Kissbach ab km 9.

Wunderbar weicher Waldboden mit Laub bedeckt und etlichen Pfützen zum Trainieren der Koordination und zur Schonung der Gelenke und einsauen der Schuhe :-) Meine Mutter hätte mir früher den Arsch versohlt und heute machts du das freiwillig und mit Absicht ...

Hinter Böhne blieb ich an der Waldkante und lief parallel zur Straße in Richtung Bergheim. Leider musste ich hier wieder über Pflastersteine, was meinen Beinen nicht gut bekam. Man kann sich schnell an natural running und Minimalschuhe gewöhnen, wenn alles andere passt.

Ich mied die Hauptstraße und folgte dem ausgeschilderten Radweg wieder in Richtung Königshagen. Ich wusste aber, dass ich irgendwo mehr rechts musst und nutzte die Orientierungspause zum Verpflegungsnachschub.
Schon lecker so ein Milchbrötchen mit Erdnussbutter :-))

Dann machte ich aber einen Fehler. Das Motto mit dem schmaleren Weg ist im Winter nicht unbedingt empfehlenswert. Vor allem dann nicht, wenn man einen Bach überqueren muss und abrutscht :-(
Jaja, der Peter. Stand er wieder mit dem linken Huf im Mölcherbach. Und das mit noch ca. 10 km vor der Brust. Shit!
Ich sollte eher Wechselschuhe einpacken :-)

Irgendwie werde ich das Pech aber nicht los, denn das passierte mir schon als Kind ständig. Ob mit dem Kumpels im Wald, oder in Prerow als Kind mir der Tante im Urlaub. Wasser zog mich magisch an und rein :-))

Egal! Ich war bei km 12,8 und es folgte ein schweres Stück weg mit nassem linken Fuß. 3 km mit 180 pos. hm sind nicht gerade der Brüller, wenn der Schuh schmatz und platscht.

Aber auch diesen letzen Anstieg schafte ich, denn ich musste ja die Tochter 15:00 Uhr von Arbeit abholen :-(
Also Gas, Peter. 

Die nächsten 6 km ging es die gerade erklommenen 180 pos. hm in neg. Richtung zurück nach Züschen.

Es ist einfach eine so tolle Gegend. Man muss sich nur darauf einlassen und wollen. Aber das heißt eben die Komfortzone verlassen, die Kälte spüren, den Regen auf die Haut zu lassen und auch mal in die Nähe von "Ich kann nicht mehr" zu gehen!


Es waren 21 km in einer ganz passablen Pace von 6:10 min/km in den Brooks PureGrit. Die sind so geil. Mit denen kannst du fliegen!

Ich freue mich so euch Edersee-Läufern meine Wahlheimat zu zeigen und freue mich riesig, dass ihr alle kommt :-) Wird sicher ein riesen geiles Event!

Sonntag:
mal wieder mit dem Günter.
Hat sich irgendwie in den letzten Wochen nicht wirklich ergeben, aber am Sonnabendabend rief er an und wir vereinbarten mal wieder einen gemeinsamen Sonntagslauf.

Brötchentüte noch schnell beim Bäcker abgeworfen, Bestellung diktiert und in 1,5 - 2 Stunden hole ich die Tüte ab. Ungläubiges Kopfschütteln :-)
Tja, der Platz für die leckeren Brötchen muss ja erst mal geschaffen werden!

Wir liefen auf ausschließlich Asphalt, was mir heute echt weh tat.


Die Saucony Jazz16 sind doch bitte nicht auch schon durch?!
Ich war ein wenig erleichtert, als ich die Brötchentüte in Empfang nahm und das Heim erreichte.
18 km in ner Pace von 5:40 min/km sind es trotzdem geworden und zu erzählen gab es schließlich auch genug.
Danke Günter!

Das war also die Woche der Höhen und Tiefen. Im Sport einiges erreicht an Höhenmetern und auch im Job tolle Erfolge zu verbuchen. Prognostiziertes Jahresziel erreicht, und das im Oktober!!!

Nächste Woche wird etwas ruhiger werden. Ein bisschen Tapern vor dem Marathon im Siebengebirge und noch mal Intervalltraining. Mehr wird es nicht geben. Ruhe muss auch mal sein!!!

In diesem Sinne bleib der Blick auf den Countdown:


Und am nächsten Wochenende steht das lange geplante Konzert in Köln an. Aida Night of the Proms. Das heißt keinen Lauf am Sonnabend und Sonntag ;-(
Dafür mal gut gehen lassen mit der besseren Hälfte. Freu mich drauf!

Vielen Dank fürs Lesen und komm bitte wieder

Mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik und angrenzende EU- und Nicht-EU-Staaten.

Euer Gnü aus Zü

Sonntag, 17. November 2013

Vorfreude ist die schönste Freude ...


vor allem auf unseren Community-Lauf um den Edersee

Ich möchte euch noch ein bisschen auf unseren Lauf am 19.01.2014 einstimmen und habe beim Spaziergang mit der besseren Hälfte für euch ein paar Bilder eingefangen und muss euch gestehen: 


in Echt ist es noch viel schöner :-)


Hier die Runde:



Edersee-Hammerberg-Runde

Dieses hier dürfte eine Alternative sein, für die lieben die uns begleiten, aber nicht mitlaufen. Der Wildpark am Edersee




Eingang zum Wildpark am Edersee

Eingang zum Wildpark am Edersee
Auch für die Kleinen gibt es außerhalb des Wildparks was zu erkunden :-)

Spielplatz am Wildpark am Edersee

Und im Park so und so :-)


Wildschweine im Wildpark
  
Blick von Oberhalb der Staumauer Richtung Schloss Waldeck
Und wir, die wir laufen, werden uns am Ende der 60 km von ober von der Südseite den Blick auf die Staumauer gönnen.

Staumauer

Schloss Waldeck
Natürlich auch auf das Schloss Waldeck, sofern es das Wetter und die Sicht zulassen :-(

Schloss Waldeck

Schloss Waldeck

Unterhalb des Wildparks Blickrichtung Staumauer
Ab hier haben wir noch ca. 4 km bis zum Ziel

Hammerbergspitze auf dem Trockenen

Blickrichtung Niederwerbe
Aber der Blick entschädigt doch! Bei Niederwerbe liegt der Einstieg für die ca. 16 km-Strecke.

Unterhalb des Baumkronenweges

Blickrichtung Scheid
Wenn wir Scheid wiedersehen, haben wir bereits 55 km hinter uns, wer die volle Distanz läuft, alle anderen ca.18 km.


Blickrichtung Rehbach
Das ist das Ziel und liegt nur noch 1000 m entfernt. Hier warten trockene und warme Sachen und lecker Essen auf uns :-)

Rehbach Blickrichtung Scheid Ostufer
Das mein Lieblingsblick am Rehbach: rüber nach Scheid. Und für mich am liebsten im Winter, wenn die Stege leer und der See ruhig sind.
Links am Bildrand am Fuße des Bergs wird unser Lauf noch frisch und voller Elan sein, denn hier haben wir gerade 3 km hinter uns :-)

in der Strandoase
Aber hier werden wir Einlaufen: unter tosendem Beifall unser Lieben, ungläubigen Blicken der Spaziergänger und wir alle samt Glücklich und Zufrieden mit dem Erreichten.

Rehbach
Heute habe ich die Plätze in der Strandoase reserviert, den Umkleideraum besichtigt und das Essen für uns und unsere veganen Mitstreiter abgeklärt. Der Wirt hat genau so geguckt, wie alle anderen auch, denen ich von unserem Lauf erzähle.
Aber ich kann bereits am Vortag den Schlüssel für die Umkleide bekommen, so dass wir unsere Wechselwäsche hier deponieren können. Er wird den Raum auch beheizen. Super.
Essen habe ich a la Card, so werden alle sicher was finden (gibt Warm, oder Kaffee und Kuchen aus eigener Backung).

Ansonsten ist alles am Laufen, hoffe ich (Wortspiel).
Ich freue mich riesig auf den 19.01.2014

Ich verbleibe mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik, danke fürs Lesen und freue mich, wenn Du wiederkommst

Euer Gnü aus Zü

Freitag, 15. November 2013

Wenn ich laufe fühle ich ...


  • den Wind im Gesicht
  • die Sonne auf der Haut
  • die Kälte an der Nase
  • angenehme Schwere nach dem Lauf
  • Zufriedenheit
  • mich frei
  • mich gut
  • als könnte ich Bäume ausreisen
  • Wut, über die die nicht Blinken, wenn sie einem entgegenkommen (der hinter euch wüsste gern, warum ihr einen Schlenker fahrt)
  • Unverständnis über die, die vor ihrem Kopf winken (ist das Ärger, dass ihr im Auto sitzen müsst, oder wie muss ich es werten?)

Was Andre über mich denken, wenn sie mich Laufen sehen:

  • Bekloppter
  • Extremist
  • Spinner
  • Verkehrshindernis
  • Gesundheitsapostel
  • Ernährungsjunkie
  • wie behindert sieht der denn mit dem Rucksack aus? (Leider auch in der Familie)
Und soll ich euch was sagen? Es ist mir egal, was ihr denkt. Wenn ihr wüsstet, was ich über euch denke, Ihr armen Fettis, kranke Autofahrer, gestresste Mitmenschen. Ihr tut mir leid. Nicht ich muss euch leid tun.

Danke an +ultraistgut Ostsee für die Inspiration des Stils. Aber all das ging mit heute durch den Kopf und wollte raus. Entschuldigung für die harten Worte.

So sah mein Lauf heute aus:


10 km nach Fritzlar Auto der Frau aus der Werkstatt abgeholt und zu ihr auf Arbeit gefahren. 12 km bis heim mit der Sonne im Gesicht und der Trinkblase auf dem Rücken.

So schön war es heute im Chattengau:

Fritzlar

Wartberg

Leichenkopf bei Gleichen

bei Lohne

Hasenberg bei Lohne
Mit der Sonne im Gesicht, dem aufgehenden Mond im Rücken und tollen Bildern, unverlierbar im Kopf, ging es nach Hause.

Da mich der Lauf aber auch noch mal darauf hingewiesen hat, dass mein Laufpartner, linke Wade, immer noch nicht 100% belastbar ist, werde ich morgen mal nicht laufen.

Diese Woche war es schon ein Marathon (42.6 km). Mal sehen, wie es am Sonntag aussieht.

Was aber nun steht, ist die Planung für das erste Halbjahr 2014:

  • 19.01.2014 Edersee-Lauf (60 km)
  • 30.03.2014 Venloop NL (Halbmarathon)
  • 12.04.2014 Kyffhäuser Berglauf (Marathon)
  • 04.05.2014 Kassel (Marathon)
  • 23.08.2014 Müritz-Lauf (1. Ultra 75 km)

Alle Anmeldungen sind raus und alle Unterkünfte gebucht. Ich freue mich so drauf!!!

Bleibt der Blick auf den Countdown für dieses Jahr:


Zur Erklärung: diesen Countdown gibt es in Echtzeit auf meinem Handy. Ihr wisst doch: Ziele definieren und aufschreiben. Anschließend kontrollieren!

In diesem Sinne. Danke fürs Lesen und komm bitte wieder.

Mit sportlichen Grüßen

Euer Gnü aus Zü