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Montag, 9. Dezember 2013

laufend leben ...

ging es mir die ganze Woche durch den Kopf.
Warum? Keine Ahnung.

Als ich vor nun fast 4 Jahren, am 07.03.2010, das Rauchen aufgab, hatte ich auch keine Ahnung, wo das enden wird.


Ich startete im Dezember 2010 mit der Idee im Kopf: nächstes Jahr wirst du 42, lauf doch einfach 42 km! und meldete mich für den Kassel-Marathon an.


Heute weiß ich, dass die von 0auf42-Idee nicht so prall war. Das Sprichwort sagt dazu doch: "Gut Ding will Weile haben!"


Der Erste wurde ein Halber, aber Blut war geleckt und ich laufe immer noch. Und das inzwischen wirklich mit Leib und Seele und viel schlimmer: mit jedem Gedanken bin ich dabei. Ich schwanke zwischen: es ist Hobby und "mach dein Hobby zum Beruf".

Aber ich bin auch Realist. Ich bin zu Alt und habe zu spät die Langstrecke für mich entdeckt, um es zum Unterhaltserwerb zu nutzen. So bleibt nur das was ich inzwischen am Liebsten tu: so oft wie möglich laufen: täglich Laufen; laufend (er)leben!

Die letzte Woche, vor meinem ersten Landschaftsmarathon im Siebengebirge, ist angebrochen und als Überschrift steht Tapering drüber.


Montag:

Fest im Plan: Gymnastik mit Liegestütz, Situps und Kniebeugen.

Dienstag:


flotten Dauerlauf in den Saucony Jazz16 auf dem Plan. Hat auch Sau(cony) viel Spaß gemacht.
1:00 h mit ner Pace von 4:45 min/km hingelegt.



Mittwoch:
Echte Pause, auch keine Gymnastik. Punkt! Keine Zeit :-(

Donnerstag:
War die Gymnastik wieder fällig. Liegestütz, Situps und Kniebeugen.
Es geht aufwärts und ich habe die ersten Level der Situp- und Liegestütz-App beendet. Auf zu neuen Zielen :-)

Freitag:



Kleine Joggingrunde mit ner Zielpace von 6:00 min/km in den Brooks PureGrit. 1:06 h und fast 13 km. War schon wieder zu schnell. Hauptsache am Sonntag klappts. Wobei, da habe ich ja noch gar keinen Plan, was Zeit und Geschwindigkeit angeht.
Et kütt wie et kütt.

Sonnabend:



noch mal ein leines Jogging, um die Muskulatur zu lockern vom Tapering der Woche. Und, um sie zu spannen, kleine Steigerungen eingebaut. 4 x um 4:20 min/km und den Puls hochgejagt. Entspannt im Nieselregen ausgelaufen und daheim noch der Liegestütz-App nachgegeben :-)

Die bessere Hälfte ist zur Weihnachtsfeier mit den Kollegen, Sohnemann mit Freundin beim Weihnachtsshopping und Tochter ist mit Papa allein zu Haus.

So war ich bei meiner kleinen Pasta-Party wenigstens nicht allein.
Vollkornpenne mit Lachs in Sahnesauce. Lecker hat der Papa gekocht :-)

Was noch ansteht ist die Tasche für Sonntag packen.



Klamotten trocknen noch, die Utensilien laut Packliste sind verstaut und 5:00 Uhr geht´s auf die Spur nach Aegidienberg.
220 km heißen fast 2:30 h Autofahrt quer durchs Land nach Marburg, Gießen, auf die B49 an meiner Studienheimat Weilburg vorbei auf die A3 Richtung Königswinter.
Aber was soll´s. Wat mut dat mut.



Sonntag:
Und dann war sie dran. Die berühmte letzte Nacht vor einem Lauf. Und sie war immer, lang und schlaflos. Irgendwann bin ich dann wohl doch nach dem 4 Toilettengang eingeschlafen und um so erschlagener war ich als mich der Wecker sanft hoch riss :-)

4:30 Uhr. Ab ins Bad, Müsli ind en KOpp und 5:05 saß ich im Auto. Aber nicht wirklich Topfit, eher zerknittert, missmütig und schlecht drauf. Und die Fahrt über wurde es nicht besser.
Ziel Adresse Peter-Staffel-Straße, Aegidienberg ins Navi und ab.

Anschrift war aber nicht Startunterlagenausgabe, sondern Start. Also im Regen das Bürgerhaus suchen. Mann, mann, mann. Das kann man ja besser organisieren. Irgendwann hatte ich es dann nach ner Ehrenrunde und bekam sogar den "letzten" Parkplatz. Glück gehabt, das erste Mal an dem Tag, sollte aber auch das letzte Mal gewesen sein :-(

Nach dem Empfang der Startunterlagen gönnte ich mir noch einen Kaffee und ein Käsebrötchen und einen Bummel über die "Marathon-Messe" ein Stand von Brooks und Schwuppdiwupp, war der Peter mal eben wieder 70 Euronen los und hatte ein paar neue Laufschuhe. Wie mache ich das der besseren Hälfte klar? 



Brooks PureCadence 2. Das 3. Paar aus der Pure-Serie ist meins!

Ist mein Weihnachtsgeschenk, Schatz, dann musst du dir nicht deinen süßen Kopf zerbrechen. HiHi. Ob sie das auch so sieht?

Irgendwann folgte das Umziehen und Warmlaufen und ab an den Startpunkt.



Irgendwie wusste ich ja, dass das Siebengebirge ein Gebirge ist, aber was ich am Horizont erblickte, war nichts was mich erheitern konnte:



Da gab es erst mal Berge und Täler und noch mehr Berge und wieder Täler.
Die Angaben der Höhenmeter der Marathon-Strecke schwankten auch zwischen 650 und 970 hm. Und die Aussicht tendierte eher zu letzterem.


Punkt 10:00 Uhr erfolgte der Startschuss und die knapp 409 Teilnehmer setzten sich in Bewegung.

Ziemlich schnell ging es durch den Ortskern wieder vorbei am Bürgerhaus und ich konnte mich gut im Läuferfeld einsortieren. Ich merkte schon, dass das Tempo etwas hoch war, aber noch hatten wir keine 2 km hinter uns und sicher würde es sich auseinander ziehen und langsamer werden.

Bei km 1,5 hatte ich meinen Kollegen, der vor meinem Auto 3 Kippen in 20 min. vernichtete, wieder vor mir und wir kamen ins Gespräch. Er sei Ultraläufer und Marathon laufe er unter 3h. Wat? Irgendwas mache ich ja wohl falsch. Und ich machte einiges falsch.

Ich setzte mich bei km 3 ab und ließ es den ersten Berg abwärts so was von laufen. Ich fühlte mich gut und bin fast geflogen. Aber wie sagt das Sprichwort nach dem hohen Flug ...?

Dann kam der erste Anstieg bei km 4,6 und 230 ünN. Es folgten 170 pos. hm auf 4,5 km. Oben war ich tot.



So tot, dass ich mir die Zeit für einen Klick auf die Kamera gönnte, um die sensationelle Aussicht über das Siebengebirge festzuhalten. Wenn ich gewusst hätte, dass das Tot wirklich tot bedeutet wird, ich hätte ne Fotosession draus gemacht. Denn ...

Es folgten kurze knackige An- und Abstiege, die in Summe in etwa dem entsprachen, was ich zu Hause Trainiert konnte. Man kommt ja zum Glück aus dem nordhessischen Bergland. Aber das überstieg eindeutig mein Leistungsspektrum.

Und dann kam ...
Es kam nichts mehr. Ab km 17 war der Ofen aus. Ich habe das so noch nie erlebt. Es war absolut kein Körnchen mehr da, was ich hätte rauspressen können. Was tun? Aufgeben? Nie und nimmer! Das ist für mich zu keiner Zeit, in keiner Situation meines Lebens eine Option. Das kommt nicht in Frage! Nur auf der Trage des DRK und festgebunden!!! Also weiter!



Das Profil zeigt glaube ich ganz gut, was ich falsch gemacht habe:
Wie ein blutiger Anfänger habe ich auf dem ersten Drittel mein Pulver verschossen. Eigentlich hätte ich es besser wissen müssen. Nach 4 gefinishten Marathons, 4 perfekt absolvierten Halbmarathonläufen und klasse Wertung im Nordhessen-Cup, da stehe ich in meiner AK auf Platz 13 gesamt, habe ich die Anforderungen an einen Landschaftslauf doch einfach falsch eingeschätzt.

Es ist kein 10 km Rennen, was nach 42 min vorbei ist und wenn was weht tut, gehts schon mal eine kurze Zeit gut. Das war absoluter Quatsch mein lieber Freund.

Es folgte ein unglaubliches Kopfkino mit den bittersten Vorwürfen, dem stetigen Versuch neu anzugreifen, aber keine Chance. Die Beine waren leer. Es blieb nur der Kampf nicht den gesamten km von Hinweisschild zu Hinweisschild zu gehen, sondern ab und zu mal ich Trab zu verfallen.
Und es war so deprimierend! Überholt zu werden von so vielen, wo doch sonst ich der Überholer bin. Als dann auch noch mein Raucher an mir vorbei zog, war auch der letzte Funken ausgeblasen.

Ich war froh an jeder Verpflegungsstation gut gelaunte Rheinländer zu treffen, die immer ein nettes Wort, eine Überraschung, in Form von Glühwein, bereithielten und sich alle Mühe gaben uns zu motivieren.

Naja und irgendwann hatte ich die verfluchten 42.195 km im Siebengebirge hinter mir. die letzen 2,5 km konnte ich dann mit Hilfe zweier Holländer etwas abgelenkt in fast locker Laufschritt und meiner Lieblingspace von 5:30 min/km ins Ziel wackeln.

Die gesamte Strecke findet ihr hier.

Was bleibt ist die Erfahrung und eine Medaillie als Beweis, wenigstens angekommen zu sein, gefinisht zu haben.



Und was hier auch gesagt werden muss, ist die Topverpflegung bei dieser Veranstaltung.
Am Ziel gab es Brühe, Apfelsaftschorle, Cola, Wasser, Iso, Laugenbröchen, Trockenobst, Äpfel, Bananen und Nüsse. Das habe ich noch nie erlebt. Das war Spitze!

OK. Was heißt das für mich?
An meinem Motto: laufend leben! werde ich nichts ändern.
Ich hatte auf der gesamten Strecke keine Schmerzen, keine Krämpfe nur Hunger und war einfach leer. Im großen und ganzen bin ich bereit und in der Lage solche Herausforderungen zu bewältigen. Mit Disziplin und Bedacht ist es genau das, was ich in Zukunft laufen will: Landschaft, Trail und Ultra.

Damit bin ich am Ende mit meine Events für 2013 und auf dem Weg zu neuen Zielen in 2014.
Daher hier der Blick auf den Countdown:



Das heißt, nicht nachlassen zu trainieren, denn der Edersee-Lauf ist so lange nicht mehr weg und 60 km mit ca. 1100 hm setzten Fleiß voraus. Und wie sagt man so schön: "Auf die Dauer überholt der Fleißige das Talent"!

So bleibt mit Danke zu sagen, dass du hier warst und ich freue mich, wenn du wieder kommst.

Mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik und angrenzende EU- und Nicht EU-Staaten.

Euer Gnü aus Zü

Samstag, 7. Dezember 2013

Wie du siehst ...

siehst du nüscht :-)

So ist das im Herbst. Trübe, Nebel, Regen und der 1. Schnee.

Und. Wen störts? Mich nicht. Im Gegenteil.

Montag:
begann wie immer eigentlich mit nichts :-)
Aber ich habe ja mal wieder mit der Gymnastik begonnen, da ich merkte, wie wichtig diese ist und Stabi wird in jedem Buch besonders hervorgehoben.
Also werden ab sofort die Laufpausentage für die Krafttrainings genutzt.
Liegestütze, Situps und Kniebeugen sind mit den entsprechenden Apps von +Runtastic ganz gut zu trainieren. Einzig die Situps sind schlecht mit dem Handy vor der Brust zu meistern. Aber ich arbeite dran ...

Dienstag:
Intervalltraining auf dem Plan



2,5 km Einlaufen
4 x 1500 meter mit 500 meter Trabpause und das in der nicht winterfreundlichen Pace von 4:35 min/km
2,5 km Auslaufen

Aber irgendwie finde ich inzwischen die schnellen Einheiten cool.

Mittwoch:
Wieder Laufpause genutzt und Gymnastik mit den entsprechenden Tools: Liegestütze, Situps und Kniebeugen.

Donnerstag:
Als ich meine Tour im Lennetal beendet hatte und mich so langsam auf den Heimweg machte, wurde der Nebel immer dicker und ..

ich WOLLTE RAUS! LAUFEN! BEWEGEN! Wind auf die Haut, Niesel ins Gesicht, Hauptsache raus aus dem Auto und Laufen!



Der Weg Richtung Hohe Ley war so schön im Nebel und die Weihnachtsbaumplantagen rechts und links lassen Vorfreude aufkommen.


Zu Hause angekommen endlich raus aus dem Anzug, rein in die Laufschuh und ab.


Mein Haus-Trail sollte es sein. Stirnlampe in die Hand, Brooks PureGrit an die Füße und ab Richtung Alte Wiese in den Wald.




Auch hier war die Sicht durch den Nebel eingeschränkt, aber ich war nicht allein.

500 m im Wald traf ich Horst, unseren Malermeister aus dem Ort. Ich hatte beizeiten angefangen mich bemerkbar zu machen, aber bis er es gehört hatte, hatte er sich schon erschreckt. Tut mir leid!
Kurzer Snack und weiter. So langsam bin wohl auch bekannt wie der berühmte bunte Hund :-)

500 m später die nächste Begegnung. Eine Mama versucht ihren Kinderwagen durch den Schlamm zu wuchten. Schlechte Entscheidung :-(


Irgendwann hatte ich dann die Zivilisation hinter mir und war allein. Ich umrundete den Hermannsberg und hatte nach 3,5 km bereits 150 hm hinter mir. Der Weg ist das perfekte Übungsgelände für meinen letzten Marathon im Siebengebirge.




Weiter ging es an den 3 Eichen vorbei Richtung Geismar.




Und wenn man schon mal ohne Druck und Plan unterwegs ist, kann man auch mal das Eine oder Andere Foto schießen :-)














Der Nebel verzog sich nicht bis Heim, war aber trotzdem sehr schön und ich kaputt.

25 km mit 670 pos. hm sind schon knackig :-) Aber gut für das Siebengebirge!


Freitag:

sollte dann vorm Event-Wochenende mit der besseren Hälfte in Köln noch mal eine schnelle Einheit sein.



Ziel war 60 min in ner Pace 4:55 min/km und den Brooks Flundern PureDrift. Schnell war sie, die Runde, aber ich spüre auch, es wird zeit runter zu kommen und das Gewicht auf km-Sammeln zu legen.


Endlich war Sonnabend und unser langes kinderfrei-Wochenende in Köln stand vor der Tür.


AIDA Night of the Proms und Übernachtung im Günnewig Stadtpalais. 


11:00 UHr Start der beiden Gnü in Zü und ab gen NRW.
Unterwegs noch nen Zwischenstopp in Hagen und mit der Guten ins DECATHLON. Aber so ne Sch...

Das Gesicht von ihr sprach Bände. Und das Erste was sie sagte: "n Baumarkt." Bum. Vorfreude verpufft, ne sinnlose Runde gedreht und raus.
OK, versuch war´s wert. Aber so unseren Tempel, den heiligen Gral der Bewegungsjunkies, diesen geweihten Ort des Läufers zu entweihen!!! Das saß tief! Irgendwie kam bis Köln kein Gespräch mehr in Gang.

Ankunft in Köln um 14:00 Uhr und ich habe meinen Ärger runtergeschluckt. Sollte ja ein schönes Wochenende werden :-)





Eingecheckt und ab zum Weihnachtsmarkt auf den Heumarkt. Wie immer sehr schön.







Der ist aber auch wirklich gemütlicher als der am Dom. Sorry.



Aber zum Dom muss man nun mal, wenn man in Köln ist. Nur bei den Menschenmassen ist das Landei froh, wenn er wieder weg darf :-)


Dann war es endlich 20:00 Uhr und Night of the Proms ging nun schon zum 20. Mal in Deutschland über die Bühne.


Amy McDonalds, The Baseballs, Level42, Morten Harket und Hiromi; alle nicht wirklich die, die mich begeistert hätten. Aber ein wenig Spannung muss ja sein. Die Karten hatte ich bereits im Dezember 2012 bestellt, ohne zu wissen wer kommen wird. Doch die Überraschung war gelungen. Allesamt jeden Cent des Eintritts wert und so ein richtig gelungener Abend.

Der Entschluss stand noch am selben Abend fest: nächstes Jahr wieder; allerdings in Dortmund. Sind eben ein paar km weniger. Ich fahre, glaube ich, schon genug und nach Hagen muss der Peter mit der Besten ja nun nicht mehr :-(

Sonntag:
schön ausgeschlafen im Hotel und lecker Frühstückssünde begangen. Ei, Müsli, frisches Vollkornbrot mit Fisch und, Obersünde, frische Pfannekuchen onmass.

Wir verließen Köln satt, glücklich und zufrieden gen Einsamkeit und raus aus dem Trubel. Hat schon Vorteile, wenn man auf dem Land wohnen darf. Allein Lauftrainingsmäßig würde ich hier ne Krise kriegen :-))

Kaum war Fam Gnü wieder in Zü mussten die Füße bewegt werden. In einer Woche startet der Jahresabschlussmarathon im Siebengebirge.



einen schönen langen Lauf hingelegt:
20 km in 2:00 und ner Entspannungspace von 6:00 min/km bei 430 pos. hm in den Brooks PureGrit. Die werden mich definitiv durchs Siebengebirge tragen.

Das sollte also die letzte Trainingswoche vor meinem ersten Landschaftsmarathon gewesen sein. Ich gehe mal davon aus, dass ich gut genug trainiert habe, um dieses Abenteuer im Winter zu bestehen.

Am Abend musste ich dann leider die schlechten Nachrichten von meinen Lauffreunden +Jens Nähler und +Thomas Schöneberg vernehmen. Beide mussten ihren Twiste-Marathon abbrechen. Das ist kein gutes Ohmen. Aber die Gesundheit geht vor und die Strecke in Bad Arolsen hat ein anderes, härteres, Höhenprofil. Warten wir es ab. In einer Woche wissen wir mehr :-)

Ich danke euch fürs lesen und freue mich, wenn ihr wieder kommt.

In diesem Sinne, mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik und angrenzende EU- und Nicht EU-Staaten.

Euer Gnü aus Zü

Sonntag, 25. August 2013

KW34: Wochenschau des Gnü aus Zü ...

habe ich mir so als neuen Post-Titel gedacht.
Alternative wäre "Regentanz" gewesen. Aber der fiel heute Morgen nicht konstant. Zum Glück.

Aber starten wir die Woche 8 bis zum Event mit:

Montag. 
Da gibt es nämlich nichts zu schreiben, da Laufpause und ich beschlossen hatte, diese dringend einzuhalten.

Dienstag geliebtes Intervalltraining.
Ja, ich muss gestehen, das macht inzwischen schon fast Freude und verlangt nach mehr.


Schön 4 x 3000 m in Marathontempo 4:35 mit 6 min Pause. Ich habe das Gefühlt, wieder angekommen zu sein. Ich war gut dabei, nicht völlig fertig und der Puls lässt hoffen:


Ob ich das dann auf die 42.195 übertragen kann? Es bleibt spannend.

Nebenbei ein tolles Bild von einer Wespenspinne machen können.


Mittwoch stand dann wieder einmal Laufpause an, aber der SRC-Fritzlar hat da ja auch noch was feines für den Gnü aus Zü: Mittwochs-Runde um eigentlich 18:00 Uhr, wenn es einer Kund getan hätte.

Die Ferien in NRW spüre ich in meinem Job sehr stark und so ist es momentan noch etwas ruhig im Vertriebsgebiet.
Nutze den Tag, denke ich so und schwing mich 17:00 Uhr auf meinen Renner und hole mir vorher schon mal 25 km.

18:00 Uhr am Treffpunkt: keiner da. Info nicht angekommen. Also was nun? Warten oder alleine fahren? Ach kommt schon einer. Also 1/2 Stunde mit schnuddeln verbracht und 18:30 Uhr waren wir dann echt 5 Mann.

Ja, man kann sich nach dem schwächsten Glied in der Kette richten; muss man aber nicht :-(
Also sind die Ochsen los und Giovanni aus Wildungen blieb zurück.
Ich habe versucht ihn an die Gruppe heranzuholen und Verbindung zu halten, aber er war von der Tour der Hoffnung noch etwas geschwächt.

Folgt mal dem Link! Das ist eine wirklich tolle Sache. Geld für krebskranke Kinder ist gut angelegtes Geld!!!


Trotzdem ne schöne Runde durch den Chattengau von Fritzlar nach Niedenstein, Edermünde Besse, Haldorf zurück in Richtung Fritzlar. Immerhin 72 km bei knapp 800 hm zusammenbekommen. War nicht geplant, aber schön :-)
In Werkel habe ich mich von der Gruppe verabschiedet und bin die letzten 7 km allein nach Hause.

Donnerstag wieder Laufen.

100 Minuten bei der Zielpace von 5:30 min/km. 
Die neuen Brooks PureGrit riefen verzweifelt: "nimm uns, wir wollen endlich raus". Jupp könnt ihr!

Aber Straße geht da ja nicht, also meinen eigenen kleinen Trail gelaufen.


Bei der Pace war es schon stellenweise hart am Limit, aber mit den Tretern ...


Guter Kauf und wird sicher ein mords Gaudi auf der #wasserkuppe

Freitag Alternativtraining mit Kai. Wurde auch Zeit, dass wir 2 mal wieder ne Runde drehen.

Das ganze Jahr sah es echt schlecht aus. Immer war was dazwischen gekommen. Aber am Freitag gab es keine Ausrede. 15:30 Uhr Treffen und 2 Stunden. So war der Plan. Aber ...

Es wurden 3 Stunden. So ist das, wenn man da noch mal ne Schleife dreht, ach und da können wir auch noch rum. Hihi!

Als Kind hätte es wieder Ärger geben, da später daheim, als von der Regierung
genehmigt :-))
Aber wir sind ja schon groß :-)


Sonnabend kurze Jogging-Einheit
Oh, da waren die Beine aber doch etwas schwerer, als gedacht.


Aber schön in der Fettverbrennungszone geblieben:



Sonntag dann der erste lange Dauerlauf mit einer 3 vorn :-))

Dank der Anschaffung Trinkblase und der somit entstandenen Möglichkeit neben ausreichend Flüssigkeit auch noch den einen oder anderen Snack mitzunehmen, ging ich die Sache sehr entspannt an.

Ziel 30 km bei einer Zielpace 5:30 min/km.
OK, Zielpace etwas verfehlt, aber sch... drauf. Der Start in den Tag war so was von schön:

Pünktlich 5:00 Uhr fing es an zu regnen. Wer einmal im Regen gelaufen ist, der weiß wie toll das sein kann. Bei 16°C war es so angenehm warm, das der Regen den Körper nicht ausgekühlt hat. Und der Sonnenaufgang über dem Chattengau war phantastisch:


Wenn dann +Runtastic nicht 3 x das GPS-Signal verloren hätte, hätten heute auch 30 km auf der Uhr gestanden und nicht 28,7. Aber was soll´s. Ich weiß es ja :-)



Nach dem Mittag dann noch mit der besseren Hälfte eine kleine Runde an der Eder gedreht:


Und sie will auch noch mal ins Bild :-)


Dann hat uns auch noch die Eder-Polizei den Weg versperrt


Ja und abschließen bleibt zu sagen: es wird Herbst!
Die Felder sind alle abgeerntet und die Bauern spielen wieder Boule :-)


Das war sie also, die Woche 8. Bleiben noch 7 und der Blick auf den Countdown:


Achso! Das aufregendste hätte ich doch fast vergessen: 
Wir haben endlich unser Community-Shirt in die Bestellung gebracht.

35 Leute werden, so hoffe ich, bei den demnächst anstehenden Events unsere Com verbreiten und Werbung machen.

Ich danke hier auch noch mal allen, für´s Mitmachen und die vielen lieben Wort :-)
Ihr seid ein total verrückter Haufen und mir macht es riesen Spaß mit euch und für euch aktiv zu sein. DANKE!!!

So bleibt mir nur noch dir für´s Lesen zu danken und ich würde mich freuen, wenn du wiederkommst.

Mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik und angrenzende EU- und Nicht EU-Staaten

Euer Gnü aus Zü

Sonntag, 18. August 2013

mühselig und schwer ...

fiel mir der heutige lange Lauf.
Aber beginnen am Anfang der Woche 9 meiner Vorbereitung auf den Marathon Rund um den Baldeneysee

Die 9. Woche begann, wie immer Montags, mit Pause. Und? Ich habe sie eingehalten :-)
War es für mich in der Vorbereitung auf Kassel noch unmöglich den Ar... stille zuhalten, ist es nun fester Bestandteil.
Ich weis nicht warum, aber ich muss gestehen, ich bin noch nicht wirklich wieder beim Laufen angekommen. In Gedanken sitze ich noch auf meinem Rennrad ...

Dienstag Intervalltraining

4 x 1000 m mit 400 m Trabpause bei einer Zielepace von 4:10 min/km.

Aua. Das war echt der Hammer. Ich war selten so kaputt nach einem Intervalltraining. Aber es muss nun mal sein


Für alle die ebenfalls +Runtastic für die Intervalleinheit nutzen wollen habe ich mir folgendes zurecht gelegt:
Ich habe mir eine Intervalleinheit angelegt, die ich entsprechend dem Plan anpasse. Dazu passe ich auch die Intervallzonen an.
Heißt: langsam z. B. 7:00 - 6:00; mittel 6:00 - 5:00; schnell 5:00 - 4:10.
Muss ich dann eben 4 x 1000 mit 4:10 laufen ist das die schnelle Zone mit OG 4:00 und UG 4:20. Die Trabpause bekommt dann langsam mit OG 6:00 und UG 6:30.
Ist zwar immer etwas Aufwand, so bekomme ich die Einheit aber recht koordiniert hin.

Ebenso habe ich das Training am Donnerstag eingestellt.

Aber erst noch
Mittwoch Alternativtraining mit dem SRC-Fritzlar und Rennradfahren

So langsam wird es ja dünne :-(
Die Einen sind im Urlaub, die Anderen kommen nicht mehr dazu und so waren wir leider nur zu fünft.
Zu Beginn gleich die schlechte Nachricht: ab nächste Woche Start 18:00 Uhr. Das heißt dann auch für mich: das war´s. Schade!!!

So sind wir relativ schweigsam in Reihe durch den Chattengau geradelt und jeder hing so ein bisschen seinen Gedanken nach.


Relativ flache Runde mit 600 hm bei 75 km. War aber trotzdem ganz schön.



Donnerstag Dauerlauf

70 min bei einer Zielpace von 5:30.
Irgendwie ist mein +Runtastic abgestürzt und so kam keine komplett aufgezeichnete Runde zusammen :-(

Aber ein tolles Bild vom abgeerntetem Feld


Naja, der Sommer neigt sich wohl dem Ende entgegen. Schade, aber der Herbst hat auch sein gutes!

Freitag flotter Dauerlauf

2,5 km Einlaufen
10 km in Zielpace 4:10 min/km
2,5 km Auslaufen


Das war echt harte Arbeit, die Pace zu halten. Aber man hat ja Ziele, gelle :-)

Und im Zuge der Vorbereitung habe ich mir bei meinem Sportausstatter des Vertrauens, Decthlon, eine Trinkblase geleistet.
Ich wollte für die erste nicht gleich in die Vollen gehen und knappe 100,- € ausgeben. Zum Testen und beschnuppern tut´s auch eine günstige.
Also die mit 1 Liter für 20,- € sollte dafür doch ausreichend sein?


Und ich muss sagen ...

Für einen flotten Lauf nicht geeignet, aber bei der Wärme war es gut ihn dabei gehabt zu haben.

Sonnabend Jogging

50 min in einer Zielpace 6:00 min/km

DANKE Herr Steffny! Ich dachte schon, das geht so weiter. Immer am Anschlag, immer unter Volllast.

Das tat mal gut. Einfach so vor mich hinlaufen, nicht ständig der Blick auf die Pace und versuchen den Plan einzuhalten.



Dabei auch noch ein paar nette Bilder der Umgebung geschossen:


Ist schon schön in Nordhessen :-)

Sonntag langer Dauerlauf

und erster echter Dauertest für die Trinkblase.
27 km standen auf dem Plan in einer Zielpace 5:30 min/km. Uff. Dat wird hart!!!



Abschließend betrachtet ist allerdings bei den vielen Rad-km was interessantes passiert:


Ich habe meinen Puls gut nach unten gebracht.
In der Vergangenheit bin ich schnell mal in den aneroben Bereich gekommen, was jetzt, trotz höherer Pace, seltener geworden ist.

Fazit zum Trinkrucksack - der ist Topp. Wenn man sich an das geglucker gewöhnt hat, ist er wirklich super.
An den Trägern sind zwei Einschubtaschen, in denen man gut ein Galaxy S II verstauen kann, in die andere den Zusatzakku (für den Wasserkuppenlauf mit +Michael Mankus am 15.09.2013) und das Beste: auch nach 2,5 Std. sind die Fächer im Rucksack trocken.
Hier geht kein Schweiß durch und so kann man getrost Wechselwäsche darin verstauen, ohne diese noch einmal einzupacken. Das freut mich :-))
Die 20,- € haben sich also doch mal gelohnt und mal sehen, wie lange er hält.

Aber der Lauf: so ganz bin ich wirklich noch nicht wieder beim Laufen angekommen. Ich sitze noch so ein bisschen auf meinem Rennrad - geistig.
Da ist noch einiges an mentalem Aufbautraining notwendig!!!

Schön war es aber irgendwie trotzdem, mit Abstand betrachtet :-))


Und wenn der Morgen über Nordhessen erwacht und man mit sich, seinen Gedanke und der Gluckerblase allein ist, ist alles OK :-))

Und gerade eben noch mal mit der besseren Hälfte eine kleine Wanderung von knapp 7 km absolviert und die Woche, sportlich betrachtet, ausklingen lassen.


auf unserem ganz persönlichen "Trail"



Und verhungert wären wir wohl auch nicht - die Bauern haben was verloren :-))


Na ja, man muss klein beginnen!

In diesem Sinne.
Danke fürs Lesen und komm bitte wieder.

Mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik und angrenzende EU- und Nicht EU-Staaten

Euer Gnü aus Zü