Sonntag, 10. November 2013

Jubel, Jubel ...

renn, Du Tier,
Ich darf Laufen,
Was macht ihr?


Wahrscheinlich wieder vor der Kiste hocken und die Birne verblöden lassen, vom H4-TV ...


Ihr merkt schon; etwas gereizt :-(


Aber eigentlich bin ich gut drauf. Warum? das erfahrt ihr unten am Sonnabend :-) Ein bisschen Spannungsbogen muss schon sein!


Wochenbeginn ist wie immer Montag:

diesmal ohne Laufpause. Dies lässt die Wochenplanung nicht zu.
Dafür stehen zu viele Termine im Kalender. Und der wichtigste am Sonntag mit +Thomas Höttecke und +Thomas Pagenkämper beim Airport Run in Paderborn



Intervalltraining ...
2 km Einlaufen
4 x 1000 m mit 2 min Pause
2 km Auslaufen

Als Zielpace hatte ich 4:20 min/km geplant, nur halten konnte ich sie nicht :-( Manchmal ist dem eben so, denke ich. Haupsache Sonntag kommts :-)
Als Schuh nutze ich mal wieder den Brooks Defyance6. Ich gebe nicht auf, aber der ist hin.

Dienstag:

wollte ich die Beine vom Intervall ausschütteln und wählte einen flotten Dauerlauf für 60 min.



Lief auch wirklich gut. Wenns am Sonntag auch so klappt ...


Zielpace 4:35 min/km wäre die Pace des Essen-Marathon und hieße 43:00 min für die 10k.

Aber die Schuhe! Brooks Defyance6. Man, ich liebe euch, aber ihr seid fertig :-(

Mittwoch:

Laufpause. Dafür ExtremAutoFahring zum Gespräch mit dem großen Chef nach Amberg. Uff, 730 km waren nichts für den Peter, der war echt am Zittern in den Knien :-(

Aber sehr gute kontroverse Diskussion geführt, die mich wieder aufgebaut hat. Der Blick gerade aus; manchmal braucht man das eben!


Donnerstag:

schöne Tour durch Sauerland. Von Fritzlar nach Arnsberg, Menden und Heim über Meschede. Schreibt mir der +Thomas Höttecke doch von seinem Intervalltraining. Na warte, denke ich.



Inervalltraining ...

2,5 km Einlaufen
4x 1500 m
500 m Trabpause
2,5 km Auslaufen

Auch heute wollte ich eine Zielpace von 4:20 min/km festmachen. Lief aber nicht wirklich Rund. Ich war froh die 4:30-40 min/km über die 1,5 km zu retten.

Die langen Autofahrten merke ich wirklich. Werde ich etwa alt? Bitte keine Kommentare ...

Freitag:

mein geliebter Bürotag. Ich brauche den wirklich, um die Woche aufzubereiten und die nächste vorzubereiten.
Die Zeit vor dem Jahresschluss wird den Erfolg des nächsten Jahres bestimmen, es gilt noch mal richtig Gas zugeben und die wichtigsten Kunden und Neukunden zu besuchen. So kam ich in der KW45 auf 1790 km Fahrleistung ...

Dann. Newsletter aus dem Hause Greif. Schnäppchen Angebote. Neue Schuhe. Und? Schuss  Treffen, Versenkt. Neue Brooks PureDrift bestellt. Auslaufmodel. Und? Macht doch nichts. Laufen sich genau so. Wissen doch meine Füße nicht. Die wissen aber, das die Defyance6 durch sind.

Ja, okay. Das sind völlig verschiedene Schuhtypen, der Defyance und der PureDrift. Aber im Trail laufe ich ja schon die PureGrit und die sind sowas von geil. Dann sollten die PureDrift auch so toll sein.

Gelaufen bin ich nicht. Dafür hatte die Tochter Abschlussabend mit dem Schüler-Netzwerk. Schön wars.

Und ich denke so bei mir: Was hatten wir ne öde Schulzeit! Polen, Niederländer, Italiener. Und alles in Englisch. Die Kids heute sind einfach nur toll und haben ein sehr suveränes Auftreten vor Erwachsenen. Ich glaube wir hätten uns in die Hose gesch...

Sonnabend:

Gartenarbeit, bessere Hälfte zum Einkaufen. Klasse, kann ich noch ein wenig den Edersee-Lauf organisieren.

Und dann. Klingeling! Der Mann in Gelb mit nem Päckchen? Nee, ist doch nicht wahr! Der Greif. Der versendet ja schneller, als die NSA die Mail analysieren kann :-)


Meine neuen Brooks:




Das traf sich gut: eine kleine Jogging-Runde stand schließlich noch aus. Und die sehen so geil aus, das sich die Frage stellte: zum Laufen, oder zum so anziehen? Nee, zum Laufen. Fiel die Entscheidung.


Jogging 40 min. mit Steigerungen. Kurze Sprints, den Puls hochgejagt und schnell wieder runterkommen.

Und hierbei fiel mir auch der Einstig in den heutigen Blog ein.
Die Sonne wechselte sich mit dunklen Wolken ab und es fing natürlich an zu tröpfeln.
Aber wer drin sitzt, kann eben die Schönheit der Natur nicht erleben und wie toll so ein Regenschauer sein kann:



PS: ich schwöre! Nicht Nachbearbeitet!

Sonntag:
ist es endlich soweit. Der Airport Run in Paderborn.
Tasche am Abend gepackt, Frühstück und ab die Post. Wir wollten uns am Flugplatz treffen, der +Thomas Höttecke,  +Thomas Pagenkämper  und ich.
Thomas H. und ich hatten es ja schon öfter mal versucht, nur geklappt hatte es nie. Heute gab es aber keine Ausreden :-)

Ankuft, Kurzschluss und am Eingang zur Startnummernausgabe hatte ich sie:


Natürlich gab es wie immer viel zu erzählen; von den letzten Läufen, der Com und der Strategie für den heutigen Lauf.
Thomas H. wollte so um die 4:40 laufen, Thomas P. langsamer und ich... Hatte gar keinen Plan. Wirklich! Ich habe derzeit keinen Trainingsplan für den 7GM am 08.12.2013. Ich will einfach mal einen Bergmarathon testen und trainiere so vor mich hin, je nach Lust und Laune und Zeit.

Nach dem Empfang der Startnummern wurden wir mit den Shuttle-Bussen in einen Hanger gefahren, wo wir bis zum geplanten Start 12:45 Uhr warten mussten. Da der Lauf auf einem benutzen Airport stattfindet, haben die Flugzeuge Vorrang.
So verzögerte sich unser Start, da wir auf eine Condor-Maschine warten mussten und froren so vor uns hin :-(




Ich wählte als Laufschuh natürlich meinen neuen Brooks PureDrift, kurze Hose, Kompressionsstulpen, langes Unterhemd, kurzes Shirt, langes Shirt und die Windjacke ober drüber, denn laut Wetter war mit Schauern zu rechnen. Mütze auf den Kopp und trotzdem war es kalt :-(

Und irgendwann wurde das Rollfeld, runway06, für uns freigegeben und der Startschuss fiel.

1300 Läufer und Läuferinnen setzten sich in Bewegung und brachten die ersten knapp 2,5 km auf dem Rollfeld hinter sich. Und wisst ihr, was besonders geil war?
Es gab kein Gedrängel. Denn die Startlinie war breit genug. Nämlich so breit, wie die Rollbahn. Das war mal echt ein sehr entspannter Start.




Da wir Start gut weg kamen, war ich ziemlich frei im Lauf. Thomas P. hatte ich auf dem Rollfeld hinter mir gelassen und Thomas H. konnte ich noch mal am Ende der Rollbahn sichten.
Raus ging es aus dem Flughafengelände auf einen Radweg Richtung Weidelsburg.
Die Übergänge von den Radwegen auf die Straßen waren gut abgesichert, sodass man es gut laufen lassen konnte.

Der erste Bergablauf stand an. Und ich ließ es laufen. Ich machte lange Schritte und versuchte immer schön auf dem Ballen zu landen, so ein richten tollen Vorderfußlauf halt :-)

Die neuen Flundern hatten es schon in sich. Den PureGrit laufe ich im Gelände schon länger, auch im Wettkampf. So z. B. beim Ruhrtal Marathon in Bestwig. Aber noch nie mit solchem Tempo. 
Die ersten 3 km lief ich mit 4:10-30 min/km. Am Berg abwärts kam ich auf 3:10-40 min/km. Das war echt ein Hammer. Hammerhart wurden auch meine Waden, und das sollte bis zum Zieleinlauf so bleiben.

Am Fuße der Weidelsburg hatte ich Thomas H. wieder eingefangen und wir kamen zur ersten Wasserstelle.


Leider etwas verwackelt, aber bei der Pace :-))

Hinter der Burg ging es bergauf. Ich überholt einen Läufer setzte mich vor ihn und sah im Augenwinkel, dass ich wohl zu scharf vor ihm rein bin und entschuldigte mich bei ihm.

"Nee, ist schon gut, ich lauf in deinem Windschatten."
Eh, geht´s noch, ich mach die Arbeit und Du? Aber nach genauerem Hinsehen dachte ich, sei´s drum. AK60. Locker. Also schleppte ich ihn und mich den Berg gegen den Wind rauf. Oben zog ich das Tempo wieder an und ließ ihn hinter mir :-) Ich bin so fies!!! Ich weiß.

Wir hatten km 7 hinter uns und Thomas H. sagte mir bereits, dass vor dem Einlauf auf das Flughafengelände noch eine schwierige Steigung zu erklimmen sei. Boah, denke ich. Ich bin in der Nordhessencup-Serie auf den Platz 13 in meiner AK gesamt 2013 gelaufen. Das hier ist Flachland!

Ha, sch... Das Ding war echt hart! Es ging strack bergauf bis km 9. Das war ein hartes Stück Arbeit. Aber ich bin ein guter Bergläufer, wie ich bereits mehrfach austesten durfte. Ich kann gut beißen und so zog ich an einem Jungen von der Lauf-AG aus dem Gymnasium ??? vorbei. Den Ort konnte ich mir auf Grund von starker Sauerstoffunterversorgung des Gehirns nicht merken, das war zu viel Text :-)

Oben dachte ich, mir platzen die Oberschenkel. Die Waden hatten mich bereits bei km 8 ausgepfiffen. Der Puls ging seit diesem km von 180 rauf auf 188 bpm. Ich kenne meinen Körper, das kann ich, das ist normal, aber es ist hart und tut am Ende nur noch weh.

Die Lunge platzt fast und die Muskeln sind eh schon am weißes Fähnchen schwingen. Du spürst regelrecht, wie dir das Lactat in die Muskulatur einschießt und du nur noch aufgeben möchtest.
Aber wie sagte Didi Halervorden: "Wer stehen bleibt hat schon verloren!"
Also weiter. Noch nie habe ich das 9 km-Schild so herbeigesehnt wie heute. Der Atem wechselte zwischen Schnapp- und Pressatmung. 

Wie bescheuert muss das für die Zuschauer klingen?
Leckt mich!

Nach dem Schild ist das Terminal bereits zu sehen, Straße durch die Freunde in Grün abgesperrt, leichte Kurve nach rechts, Sambatruppe, Hörsturz, Stadionsprecher. Wir sollen lächeln, schließlich werde von jedem ein Zielfoto gemacht. Nochmal: leck mich!

180° Kehrtwende. So eine Sch... Fast im Schmodder weggerutscht und die neuen Brooks versaut :-(
Und dann endlich den Zielbogen vor Augen und die Uhr: 42:35!!!

Geil. Ich habe es geschafft. Neue PB und wieder 10 sek geholt.

+Runtastic gestoppt und wirklich! Da steht es auch. Und die Urkunde liefert den offiziellen Beweis:


Super.

Dann kommen Thomas H. mit 43:35 und Thomas P. mit 46:05 ins Ziel.
Prima, alle geschafft und keiner in der Steppe OWLs verschollen :-)

Kurzer Snack mit Familie H., Schulterklopfen und nette Worte, fanden wir doch unser kleines Community-Treffen ganz schön.

Da es seitens des Veranstalters nur Duschzelte gab und es nur 45 Minuten bis zum gepflegten Bad daheim waren und ich allein im Auto, verzichtete ich auf dieses Erlebnis, zog mich mit Thomas P. um und machte mich mit Medaille um den Hals auf den Heimweg. Wie immer wartet da die bessere Hälfte.

Was machten die Waden? Die waren eingeschnappt :-( Und haben bis daheim den Zustand nicht gewechselt. Ich bin noch nie nach einem Lauf in die warme Badewanne. Heute war auch das eine neue Erfahrung :-)

Was bleibt ist der Blick auf den Countdown


und die Feststellung, dass nur noch ein Highlight in 2013 bleibt.
Bis dahin werde ich ohne festen Plan km sammeln und sehen, wie es/er auf meinem/seinem ersten Bergmarathon läuft :-))

In diesem Sinne danke ich fürs lesen und freue mich, wenn Du wiederkommst.

Mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik

Euer Gnü aus Zü

Sonntag, 3. November 2013

nu isses passiert ...

denke ich und summe so vor mich hin:
"Du hast ja ein Ziel vor den Augen,
damit Du in der Welt dich nicht irrst,
damit Du weißt, was Du machen sollst,
damit Du einmal besser Leben wirst."

Aber das Warum kommt am Freitag.


Wochenstart am Montag:


mit Laufpause.

Dafür um so mehr Stress daheim. Verliert die bessere Hälfte doch ihr Portemonnaie.  Shit. Karten sperren, Rennerei. Ist ja fast wie auf dem Trainingsplan: langer Dauerlauf ;-)
Leider nur sitzend am Telefon :-(


Dienstag:
ExtremAutoFahring ;-(
220 km ins bergische Land
430 km ins bayrische Land


Oh Mann.

Dafür hatte ich die Lauftasche als erstes in den Kofferraum gelegt. Hat man wenigstens keine Ausrede :-))
Angekommen in Amberg, Zimmer beziehen, Peter umziehen und ab mit dem Jungen an die frische Luft. Auto-Stress ablaufen.


Sonntag fiel der lange Lauf zu Gunsten des Wandertags mit der besseren Hälfte aus und wollte heute nachgeholt sein.

Ich wollte an die 20 km laufen mit besonderem Augenmerk auf die Armarbeit und Fuß-Disziplin.
Bis km 6 alles im Lot, außer dem GPS-Signal, das war irgendwie schon in Feiertagslaune in Bayern.
Dann traf ich einen Lauf-Kollegen, mit dem ich vor etwa einem Jahr schon mal hier gelaufen bin.

Ja Hallo und bla bla bla, ihr kennt das ja. Läufer sind ein bisschen wie Frauen. Nicht nur für jeden Lauf Schuhe im Regal, auch quatschen und schnattern wie selbige,  so dass in 5 km alle Wettkämpfe des letzten Jahres mit Endzeiten, Einbrüchen und ausführlicher Analyse besprochen sind ;-)
Dann ist er auch noch ein Lauf-Kollege eines Arbeitskollegen.
Die Welt ist schon klein.




Unterm Strich 18 km

Pace 5:20 min/km
Saucony Jazz16 (mit Blutfleck)

Am Abend lecker mit meinem lieben Kollegen Ralf aus Dresden in der Pizzeria Trattoria Rustica eingekehrt und so viel zu erzählen gehabt:-) Toller Abend. Lieben Dank, falls Du dies lesen solltest!


Mittwoch:

Super tollen Termin mit Kunden und sehr erfolgreich. Mehr gibt es nicht zu sagen.

Zum Mittag hat uns der werkseigene Koch vom feinsten mit Salat und Riesengarnele, Kalbsfilet und Dessert verwöhnt, so dass ich natürlich noch mal Laufen musste.


Und weil die Runde gestern so schön war:




Noch ein mal 17 km

Pace 5:18 min/km
Saucony Jazz16 (immer noch mit Blutfleck)und dieses Mal mit Stirnleuchte und Hecklampe, bevor ich in Bayern von den Mountenbikern überfahren werde, die auch kein Licht haben :-((
Kann dan den Ramsauer schon ein bisschen verstehen. So viel Geld sollte sein!

Zu Abend im Kupferpfandl den nächsten leckeren Fleischklops verdrückt.


Donnerstag:

Laufpause. Dafür eine super Marathonsitzung gehalten, wieder vom Koch verwöhnt (siehe oben) und 17:00 Uhr in Richtung Hessen aufgebrochen.
Den Weg schien sich halb Bayern vorgenommen zu haben :-(

Freitag:

durften die Hessen ran und das Land vor der Pleite retten :-)

Aber das war nicht das heutige Highlight!

Wie sage ich immer? Ziele definieren und aufschreiben.
So hatte ich für den heutigen Tag einen Termin seit Wochen im Kalender stehen: Anmeldestart für den 14. Müritz-Lauf rund im den größten See Deutschlands.
Und nu isses passiert! 



Ich bin für meinen 1. Ultra angemeldet! 78 km AM STÜCK!!! Ich glaube, ich habe sie nicht alle. Wie ich das der besseren Hälfte beibringen soll, weiß ich auch noch nicht. Die Strategie dazu wollte ich mir beim Laufen überlegen.

Aber irgendwie lief es heute nicht so gut.




Puls zu hoch, die Füße zu schwer. 

Aber diese Tage gibt es nun mal und einen Einfall hatte ich auch nicht. Kommt Zeit, kommt Rat!

Wir saßen dann irgendwie alle zusammen und fingen an, den Urlaub für 2014 zu planen. Ha, das ist die Chance :-)

Also: Ich hatte dann, dann und dann vor dort, dort und dort zu laufen. Ach und dann könne wir doch gleich ein paar Tage gemeinsam ohne Kinder die Mecklenburgische Seenplatte länger mit unserer Anwesenheit quälen. Und? Ohne Diskussion! Super gemacht Peter :-))

Sonnabend:
die bessere Hälfte musste schaffen, der Sohn pennt, die Tochter ist beim Freund. Also schnell die hausmännische Pflicht erledigen und raus!

Vorher wollten ich mit +Guıdo Strauß seine Idee des Updates der Community-Rubriken abstimmen.
Das möchte ich hier mal ausdrücklich sagen; das war seine Idee und dafür möchte ich ihm an dieser Stelle mal Danke sagen :-)

12:00 Uhr dann die Trinkblase gefüllt, Energieriegel und Rosinen in den Rucksack, denn heute sollte es mal ein bisschen anspruchsvoller werden.

Bis zum 7GM sind nur noch 35 Tage und so einen echten Trainingsplan hatte ich mir nicht erstellt. Dieser Lauf soll mein erster Landschaftslauf werden, ohne Zeitvorgabe. Mir geht es darum, zu erkennen, was geht und wie es geht. Aber für die 796 pos. hm sollte man schon etwas tun :-)) und nachdem die Anmeldung für den Müritz-Lauf amtlich ist ...

Da auf meiner sonstigen Trail-Runde die Herren der bewaffneten Waldaufsicht Jagt auf meine gutmütigen Freunde, das Reh und das Wildschwein, machten, musste ich auf eine neue Runde ausweichen.

Ich startete in Züschen mit Richtung Heimarshausen. Diesen Weg bin ich schon oft mit dem MTB gefahren und hatte die Idee, den Weg mal abzulaufen. Aber irgendwie fehlte immer der Mut.

Nach ca. 5 km waren die 1. 170 hm im Kasten. Vorbei an der Heidenbluteiche folgte ein 3 km langer Abwärtslauf nach Königshagen.


Hier musste ich mich das erste Mal entscheiden: zu Fuß kurz halten, oder wie mit MTB?
Ich entschied mich für die kürzere Strecke, die zum Schluss aber genau so lang war :-( Egal!

Weiter ging es in Richtung Böhne. Hier, auf der Kuppe hinter dem Ortsausgang von Königshagen hat man einen tollen Blick auf die Ausläufer des Kellerwaldes.


Am Rand der Hügelkette erkennt man das untere Staubecken bei Affoldern und ohne Nebel hätte man den Peterskopf auf 540 m ünN besser erkennen können.
Ich ließ die Straße rechts liegen und lief den kleinen Teerweg weiter, ohne zu wissen, wo er lang ging.
Aus dem Teerweg wurde eine Schotterpiste, aus dem Schotter ein Feldweg, bis er schließlich genau in diesem endetet. Nun gut, hab ja extra die ADIDAS Kandian TR4 angezogen :-)
Quer durch ein trockenes Flussbett und ich hatte wieder Waldweg unter den Füßen, allerdings auch gefühlte 10 kg Feld. Pause! Schuhe abklopfen!


Weiter, ein paar km lagen schließlich noch vor mir.

Geht es euch auch so, dass ihr etwas nervös seid, wenn ihr neue Strecken lauft, unbekanntes Gebiet so zu sagen?
Also ich merke das sehr deutlich am Puls und am Kopfkino.

Ein Stück folgte ich der Landstraße in Richtung Bergheim, bis mir dies auf dem Asphalt zu doof wurde und ich schlug mich wieder querfeldein zum Waldweg durch, den man von der Straße aus sehen konnte. Diesem folgte ich bis Bergheim und fand ihn ausgesprochen schön.

Im Ort konnte ich einen wohl letzten Farbtupfer einfangen:


Und einen Blick auf den jüdischen Friedhof:


In Bergheim selbst dann wieder kurz unentschlossen: weiter über den Radweg an der Eder entlang, oder wieder ab in den Wald. Wald hieß die Entscheidung, was sich als richtig gut herausstellen sollte, aber nur für die hm :-))

Am Wochenendimbiss folgte ich den Schildern "Thermalquelle" und "lieh" mir beim Bauern noch einen Apfel, da meine Rosinen ihr Dasein schon hinter sich hatten. Der war sehr lecker!

Das Zeichen auf dem Boden kannte ich. Dies wird mich Heim tragen:


Aber da sollten noch "ein paar hm" vor mir liege. Nämlich die nächsten 5 km mit 200 positiven. Ich war schon stark am Ende und musste öfter für ein "Foto" anhalten :-))



Die "7 Buchen" habe ich mehrfach gezählt. Stimmten!

Weiter ging es dem Weg folgend durch die "Hühnerpfalz". Es war ein richtig toller Weg, schön gedämpft zu laufen durch die vielen Blätter.

Dann hatte ich es geschafft:

Am Waldesrand offenbarte sich der Blick nach Züschen hinein. So langsam wurde es auch Zeit. Die Trinkblase war fast leer und einen Riegel hatte ich auch schon gegessen. Die Strecke hat irgendwie schon geschlaucht.

Nach dem Beenden der Aktivität wusste ich auch warum:

22 km
540 pos. hm
2:15 h mit 12 min. Pause.
Das war immerhin noch eine Pace von 6:00 min/km. Genau wie geplant.
Aber die hm waren so nicht gewollt. Egal, gemacht ist gemacht!


Nur noch raus aus den Klamotten, unter die warme Dusche und Kaffee mit der besseren Hälfte :-)

Sonntag:
war in soweit mal nichts geplant, aber da hatte ich wohl vergessen, das unsere Austauschschülerin aus Polen kommt. Sch...
4:30 Uhr aufstehe und in Kassel abholen.
Gemacht und wieder zurück in die Kiste. Der Lauf hatte mich wohl doch mehr gefordert, als ich mir anfänglich zugestehen wollte.

Zum Wochenabschluss folgte natürlich wieder der sonntägliche Spaziergang mit der besseren Hälfte. Nicht lang, aber der eisige Wind ließ auch nicht wirklich mehr zu.




Noch ne Runde durch den Schlosspark der Garvensburg gedreht und heim.

Die Wochenleistung war ja so schlecht nun auch nicht, für ohne Plan :-)
4 x Laufen
1 x Wandern
In Summe 80 km in KW 44 und dazu noch in 2013 die 6000 km-Marke geknackt. Alles zusammen, bevor hier wieder Missverständnisse aufkommen. 2013 bereits 2230 km gelaufen und 3370 km mit den Rennrad/MTB können sich doch sehen lassen. Das bedeutet, das die 7000 km noch zu knacken sind :-)

Ja. Ansonsten war die Woche sehr erfolgreich; privat, sportlich und auch beruflich konnte ich wichtige Meilensteine setzten für das nächste Jahr. Letztlich sichert uns das unsere sportlichen und privaten Ziele. Und das macht es ja aus: alles irgendwie unter einen Hut zu bringen!

Was kommt nächste Woche? Mit Sicherheit nicht so viele km, wie in dieser, aber einiges muss ich noch tun, da am Sonntag der 4. Airport Run "RUNWAY 06" mit +Thomas Höttecke in Paderborn auf dem Plan steht und bis zum Siebengebirgsmarathon und Edersee-Lauf ist´s so lang nun auch nicht mehr hin.

Bleibt der Blick auf den Countdown für 2013:


In diesem Sinne danke ich fürs Lesen und freue mich, wenn Du wieder kommst.

Mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik und angrenzende EU- und Nicht EU-Staaten

Euer Gnü aus Zü

Sonntag, 27. Oktober 2013

Reinkarnation ...

dachte ich so, als mir der Post der letzten Woche durch den Kopf ging.
War die letzte Woche noch vom Job dominiert, wendete sich diese Woche das Blatt und mein Bewegungsdrang stand wieder im Vordergrund :-) Auch dem Urlaub sei Dank!

Montag:
beendete ich die Renovierung und tat die letzten Handgriffe. Einzig die sonst unbeanspruchten Muskeln des sitzenden Außendienstes taten kräftig weh.
Das schreit nach besserer Nutzung der +Runtastic Apps, die es ja nun zur Genüge gibt :-)

Die bessere Hälfte ist zufrieden und die Katzen hat ihren angestammten Platz auch wieder eingenommen und pennt auf dem Sofa :-) Was soll sie auch sonst tun, bei dem Mistwetter heute?




Dienstag:

hörte ich im Radio, dass die Weinlese am Böddiger Berg starten soll. Jupp, da hat der Gnü aus Zü doch gleich ein Ziel für´s schon zu lange nicht genutzte Rennrad.



Eine tolle Runde durch den Chattengau solltes es geben.


In Züschen gestartet ging es nach Fritzlar. Hier betreibt die Firma Hengstenberg eine Konservenfabrik und derzeit fahren die Traktoren unablässig Kohl hinein. Hat zur Folge, dass es wie immer im Herbst nach Sauerkraut riecht.

Weiter ging es nach Wabern. Südzucker hat hier eine Zuckerrübenfabrik. Auch hier fahren derzeit die Bauern beständig ihre Ernte rein. Wonach riecht es dann? Nach kandierten Zucker. Eh, da bekommst du erstmal mächtig Appetit :-) und denkst an den Weihnachtsmarkt (in 8 Wochen ist es soweit).




Weiter ging es Richtung Felsberg. Vorbei an mehreren Fischteichen und einen tollem Blick auf die Felsberg




Traumhaft.


Genau so traumhaft ging die Tour weiter auf dem Ederradweg nach Böddiger, um die Weinleser sehen zu können.




Ich bin dieses Jahr ja schon so einige km den Böddiger-Berg, am kleinsten Weinberg Nordhessens, vorbeigekommen und wollte es nicht verpassen, zu sehen, wie die Trauben geerntet werden.



Leider waren die Leser schneller fertig, was bei der Größe des "Weingutes" und den vielen fleißigen Helfern ja auch kein Wunder ist.

Ich folgte dem Ederradweg weiter bis Neuenbrunslar und Deute. Von da an ging es schon fast wieder heimwärts Richtung Gudensberg. Eine kleine Extraschleife über Edermünde/Besse musste aber noch sein. Wie der Name sagt, mündet hier die Eder in die Fulda um sich später bei Hann. Münden in die Weser zu ergießen.


Hinter Kirchberg kam der letzte Anstieg nach Lohne und der Blick zurück in den Habichtswald und den Hessentum bei Niedenstein.

Mittwoch:
sollten dann die Laufschuhe wieder ran.
Auch wenn ich keinen Marathon mehr in 2013 auf Zielzeit laufen möchte, sind die Ziele doch definiert. Und eines heiß: 08.12.2013 Siebengebirsmarathon mit +Michael Mankus und +Horst Strelzig 

Ich nutze den "Haustrail", um die Brooks PureGrit mal wieder ins Gelände zu entführen.


Immerhin habe ich es auf eine zügige Pace von 5:22 min/km bei 450 hm gebracht. Und das bei fast 20 km. Prima, das sieht gut aus denke ich bei mir.

Donnerstag:
weil das am Mittwoch so geil war, gleich noch mal.
Das war aber eine Fehleinschätzung und zuviel erwartet :-(

Als Schuh wählte ich heute mal den ADIDAS Kanadian TR4 und nahm die Trinkblase auf den Rücken.
Der Lauf am Mittwoch machte mir mal wieder deutlich, dass das Trinken gerade bei der Pace und den hm wichtig ist.


Kurz vor dem Zieleinlauf mussten mir auch noch ein paar Spaziergänger begegnen. Manche Gesichter sprechen Bände, auch wenn man nichts sagt! Aber eure Gesichter sagten mir ganz klar, was ihr von mir denkt, mit meinem Trinkrucksack und durchgeschwitzt.
Aber wenn Ihr wüsstet, was ich von euch denke ...

Ich schaffte "nur" 15km mit 400 hm, aber dafür einer Pace von nur 6:00 min/km. Na und? Gemacht ist gemacht!

Freitag:
dafür nur ein lockeres 60 Minuten Dauerläufchen in den Brooks Defyance6. Neue sind in Planung, aber das 4. Paar in diesem Jahr? Die bessere Hälfte reißt mir den Kopf ab!


Ganz easy 11km in einer Pace von 5:11 min/km und ganz entspannt daheim gelandet.

Sonnabend:
standen mal keine häuslichen Verpflichtungen an und die bessere Hälfte schickte mich mit dem Rad los. Kommt ja selten genug vor, aber manchmal muss man die Gelegenheit eben beim Schopf packen.

So machte ich das MTB klar und wollte mal wieder an den Edersee, hoch zum Peterskopf. 
An diesen hatte ich ja noch schlechter Erinnerungen, als ich mir beim letzten Erklimmen eine üble Erkältung eingefangen hatte.

Ich für von Züschen über Heimarshausen in Richtung Königshagen. Oberhalb Böhne hat man den ersten Blick runter nach Affoldern zum unteren Staubecken (im Vordergrund), hoch auf den Peterskopf (rechst am Bildrand neben der Schneiße die Bergkuppe) und weit hinein in den Kellerwald (links hinter dem Staubecken).


Ich bin jedes Mal von dem Anblick fasziniert.

In Affoldern wurden neue Kellerwald-Tore aufgestellt.


Ein beschwerlicher Aufstieg beginnt hier :-)
Von 210 m ünN kommend geht es die folgenden 6 km hoch auf 540 m ünN. Und das über nasses Laub und unbekannten Untergrund.



Aber wenn man am oberen Staubecken angekommen ist, wird man mit einem tollen Ausblick belohnt.


Links unten sieht man den Edersee und und am Fuße des Berges das Terrassenhotel (im Schatten der Wolke). Hier werden mit der Com zum Edersee-Lauf auf den Kellewaldsteig abbiegen :-) Man, wie ich mich darauf freue :-)
Im Hintergrund des Sees ist auf der Bergspitze der Funkmast vom "Hohem Gras" bei Kassel erkennbar. Rechts daneben, neben der Schneiße, kann man den Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe erkennen.

Ich vertilgte meine Banane, während ein 2. Biker wortlos an mir vorbei fuhrt (Depp), und machte mich wieder auf den Weg.

Ich umrundete das Staubecken, um auf dem Weg zum Tannendrisch zu kommen.

Nach 2,5 km erreichte ich mein nächstes Ziel, was ich für den Kellerwald-Lauf geplant hatte.


Von hier aus ging es nur noch bergab bis Emdenau ins Wesetal.
Erfahrungsgemäß bläst hier immer ein Fön durch das Tal, sodass ich mit kräftigem Rückenwind und bestem Sonnenschein bis Giflitz flog.


Nun, es waren zwar "nur" 48 km, aber ich war echt froh, als ich den letzten Berg von Wellen nach Züschen geschafft hatte.


Nun nur noch Duschen und Kaffee mit der besseren Hälfte und leckerem Mohnkuchen :-)

Sonntag:
stand bereits fest: eine kleine Wanderung mit der besseren Hälfte. Wir waren schon sehr lange nicht mehr gemeinsam am Edersee und so machten wir uns beizeiten auf den Weg.

Ich packte kleine Flaschen und 2 Äpfel in den Trinkrucksack und lies die Blase daheim. Noch die dünne Windjacke und die Kellerwald-Karte dazu und ab ging die Post. Ich wollte mit der lieben Frau mal neue Wege beschreiten. Aber es ist eben nicht so einfach die Komfort-Zone zu verlassen:-)

Der Weg den ich geplant hatte war eben ein Wanderweg: Wiese, geschottert, Waldweg. Ohje. War das ein Drama. Ich werde nicht mehr dazu schreiben.

Wir kämpften uns durch den auffrischenden Wind auf dem Buchenblatt-Weg aufwärts in Richtung "Dicker Kopf". Entlang des Eschelbachs gingen wir der 400er Höhenmarke folgend in Richtung Westen.



Irgendwie ist der Wanderweg nicht optimal ausgeschildert und so musste ich mehrfach das Smartphone anstrengen, mir den Weg zu weisen :-( 
Was haben wir nur beim Bund gemacht, ohne Handy?

Irgendwann sichteten wir wieder mal einen Hinweis auf den Buchenblatt-Weg und kamen so zum Tannendrisch. Denn das sollte das Ziel sein.


Hier hat man ein Kohelmeiler-Modell nachgebaut.


Gern wäre ich noch weiter zur Banfe gelaufen, aber 1. waren die Beine schwer und 2. verhieß das Wetter nichts gutes: es zogen immer dunklere Wolken von Süd-West auf.
Also nahmen wir den Weg abwärts nach Emdenau und machten uns auf dem Heimweg.


Wir folgten bis Kleinern der geplanten Kellerwald-Lauf-Route und wurden auf der Straße angekommen schön eingweicht :-(

Die Runde sah dann so aus:


Im Edertal wurden wir dann mit einem tollen Regenbogen belohnt und waren doch froh wieder daheim zu sein :-)


So liegt eine Woche voller Aktivitäten hinter mir und die nächste wird genau das Gegenteil bringen: Dienstreise und Kundentermine :-(
Aber der Laufbeutel kommt mit nach Amberg. Wie immer :-)

Bleibt der Blick auf den Countdown:


Das heißt: in 2 Wochen werde ich +Thomas Höttecke dann endlich mal kennen lernen und die Zeit bis zum 7GM vergeht ja auch wie im Flug.

In diesem Sinne danke ich fürs Lesen und freue mich, wenn Du wieder vorbei kommst und verbleibe mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik

Euer Gnü aus Zü

Dienstag, 22. Oktober 2013

Metarmophose

denke ich am Donnerstag so ...

Während Erwin, der in der AK55 in Essen sich mit 3:00:53 in der Marathondistanz den 3. Platz sichern konnte, sich die Wunden in der Türkei leckt, bin ich mal wieder zum Workaholic mutiert ;-(

Irgendwie muss man ja das Geld für seine Hobbys verdienen und so habe ich in der Woche 1 nach Essen das Training hintenan gestellt und mich voll in die Arbeit gestürzt. In der Wochensumme kam ich so auf 55 Stunden aber nur auf 22 Trainingskilometer :-((
Und am Wochenende sollte es noch schlimmer kommen.

Montag:
Von echten Schmerzen will ich nicht reden. Vorsorglich habe ich mir aber den Tag im Büro reserviert. Ist ja nicht so, dass man hier nichts zu tun hätte :-)
Nach erfolgreicher Telefonakquise und Terminplanung dachte ich mir, dass die Oberschenkel vom Sitzen nicht besser werden.
Also ne kleine Runde zum Lockern gedreht.


Ganz locker 6,5 km mit den Brooks Defyance6 und ner Pace von 5:45 min/km

Dienstag:
Powerworkday 6:00 - 18:20 und Laufpause :-(

Mittwoch:
Wiederholung vom Vortag aber mit Laufen :-))


Fahrtspiel auf meiner kleinen Haustrailstrecke.
8 km mit einer Durchschnittspace 5:20 min/km mit den Brooks PureGrit.
Die Defyance6 sind Geschichte und müssen dringend ersetzt werden.

Donnerstag:
Den Termin vom Dienstag in Worte fassen. Unglaublich: ich saß von 14:00 Uhr bis 21:30 Uhr dran :-(
Danach war ich einfach nur noch TOD

Freitag:
Endlich bei der besseren Hälfte das Versprechen eingelöst: nach meinem Marathon in Essen wird das Wohnzimmer renoviert!


So, dann hätten wir das Geheimnis auch gelüftet. Obwohl mir alle eure Hinweise gefallen haben, und die meisten waren echt witzig :-)

Nach den Vorbereitungen zum Renovieren hatte ich auch wieder keinen Bock mehr zum Laufen
:-(

Sonnabend:
richtig rangeglotzt und am Abend musste ich, trotz Muskelschmerzen die ich in noch keinem Marathon oder einer Vorbereitung darauf hatte, raus.

Das Wetter war einfach zu schön (und ich konnte nur immer wehmütig nach draußen schielen).


Die Belohnung folgte auf den Fuß


Ich liebe den Herbst. Die Luft ist so sauber, riecht nach nassem Laub und wenn die Buchenwälder anfangen zu brennen ...

Und die Wildgänse sind nun auch schon auf dem Weg in den Süden.
Heißt: der Winter kommt.



Sonntag:
hatte ich eigentlich erst einen längeren Lauf geplant.
Aber was soll ich sagen?
Es ging nicht!
Wirklich. Mir taten sowas von die Oberschenkelrückseiten weh. Das ständige Hinknien, Schieferplättchen schneiden, Auf, rauf auf die Leiter, runter von der Leiter, von vorn ...

Aber eins war: das Marathondebüt von +Thomas Klähn in Dresden.
2012 bin auch ich hier gestartet und wollte in meiner Heimatstadt Sub 3:30 laufen.
Aber ersten kam es anders und 2. als man denkt ...

1.
2 Runden, musste ich lernen, bedeuten besondere mentale Vorbereitung, die ich nicht vorweisen konnte.

2.
Brücken. Die muss man auch trainieren. In Dresden sind 3 Brücken 2 x zu erklimmen und diese Brückenköpfe können steil sein!

3.
Gruppe suchen. In der 2. Runde läuft man das Käthe-Kollwitz-Ufer Richtung "Blaues Wunder". Ich hätte es wissen müssen, als Dresdner: Gegenwind. Aber wenigstens das hatte ich mir bis Essen behalten und konnte wie bereits berichtet am Wendepunkt bei km 15 die Gruppe nutzen, um gegen den Wind etwas besser an zu kommen.

Aber +Thomas Klähn hat gefinisht. Und das Zählt. Klasse Thomas! Bald sehen wir uns auf unserem Com-Lauf am Edersee :-))

Was ist das Fazit der Woche?
Man muss auch mal dem Sport Sport sein lassen und seine Versprechen erfüllen!
Heute sitzen wir im frisch renoviertem Wohnzimmer, neue Farbe, neue Lampen, neues Design und neue Heimkinoanlage. Hat sich echt gelohnt und die bessere Hälfte ist auch wieder befriedigt.
Wobei: fragt sie doch heute: "Wann machen wir denn das Schlafzimmer? Und Küche könnte auch ..."
Eh, also weißt du! Da reichst du den kleinen Finger. Schwupps, ist der Arm samt der linken Körperhälfte wech ...

Bleibt der Blick auf den Counter, denn Ziele sind dazu da, eingehalten zu werden. Und wie macht man das? Definieren und AUFSCHREIBEN!!!


Denn als nächstes treffe ich endlich +Thomas Höttecke in Paderborn und dann steht ja auch noch der 7GM im Dezember mit +Michael Mankus an.

Und die Vorbereitungen laufen ja schon auf Hochtouren für unseren Edersee-Lauf. Dank +Jürgen Weinreich gibt es inzwischen eine Teilnehmerliste, die sich schon füllt mit Hotelbuchungen und Mitreisenden. 
Den Shuttle-Bus habe ich nun auch schon reserviert und somit ist die Grobplanung abgeschlossen.
Ich freu mich riesig drauf und noch mehr würde ich mich freuen, wenn die besseren Hälften der Teilnehmer/innen auch recht zahlreich mit kommen würden.
Wir (Läufer) sind ja nun schon ein sehr eingeschworener Haufen und sicher ist es bei anderen so wie auch bei mir, dass die Liebe immer mal wieder argwöhnisch nach links blickt, was man da so schreibt und postet. Von daher fände ich es schon wichtig, wenn es nicht nur ein Com-Lauf wird, sondern ein kleines Fam-Treffen!

Bis zur nächsten Woche verbleibe ich mit sportlichen Grüßen

Euer Gnü aus Zü