Sonntag, 10. Februar 2013

Eishölle ...



beim Sonntagslauf wie immer mit Günter.

Wie gestern schon gemeint: hätte er abgesagt - Ich hätte nicht geweint. Aber er ist eisern und so hieß es: 7:30 Uhr treffen bei mir.

Blick aufs Thermometer! SCHOCK!!! -12°C. Nochmal hinsehen: ändert sich nicht.

Shit. Also die schon verstaute Sturmhaube raus, Alueinlagen-Laufhose mit Trägern an.
Und los.

Hier unsere Vorbereitungsrunde auf den "Nordkapmarathon- Sonntagslauf".


Aber wenn Du dann zu Hause ankommst und die Sonne über den Berg klettert:


Sieht schon toll aus, wenn der "Hausen" im Nebel liegt und man nur die Sonne durch den Schleier erahnen kann.

Aber nächste Woche ist erst einmal Pause. Dienstreise bis Mittwoch. Also frühestes Training am Donnerstag. Ist auch mal wichtig.

Vielen Dank fürs Lesen. Mit sportlichen Grüßen.

Euer Gnü aus Zü

Samstag, 9. Februar 2013

Wege gibt es ...



die gibt es gar nicht.

Nachdem ich gestern Abend Querfeldein versucht habe den Weg zum Südpol zu finden, wie Hr. Roald Amundsen, aber schnell feststellen musste, das schaffe ich nicht vorm Abendessen, blieb es eben bei dem Versuch.

Dafür heute:
Sonne scheint auf den Frühstückstisch, die bessere Hälfte muss Arbeiten, die Kinder bei Freunden. Und Ich? Einkaufen und dann aber los.

Blick auf das Thermometer; -4°C. Blick in den Himmel; Wolken.
Shit. Sonne weg, kälter wirds. Also keine MTB-Runde. Dafür einen ausgedehnten Dauerlauf.

Schuhe an, Windbreaker drüber, Mütze auf und los. Schöne Runde gedreht: Dauerlauf am Sonnabend.

Dabei noch mal die Gegend für meine Leser unter die Lupe genommen und hier Dokumentiert:


Schloss Garvensburg in Züschen. Besonders am Abend sehr schön.


Der Hasenberg zwischen Lohne und Fritzlar


Der Mühlgraben in Fritzlar


Fritzlar, Dom und Kaiserstadt


Der Sauerbrunnen. Notquelle, wenn bei den Radtouren das Wasser ausgegangen ist.


Der Grachenturm in Züschen


Der Eulenturm in Züschen. Nach ihm ist auch unsere Kindertagestätte benannt.


Der Elbeturm, oder das was noch übrig ist.

So, das war also meine bebilderte Laufrunde von heute.

Irgendwie hat die kleine Frau Naok, meine freundliche Masseurin aus Thailand, gestern so meine linke Wade gequält, das ich denke morgen mal ne Pause machen zu müssen.
Mal sehen was Günter vor hat. Wenn er absagt, bleibe ich mal im Bett.

Vielen Dank fürs Lesen und sportliche Grüße in die Weiten der Republik.

Euer Gnü aus Zü

Sonntag, 3. Februar 2013

steinig und schwer ...

ist er, der Weg zum Ziel! Und vor allem: was ist das Ziel, geht mir so durch den Kopf.

Der Reihe nach:
Heute Früh wie immer Sonntagslauf mit Günter und Zieldefinition für den Osterlauf in Paderborn.
Die Statistik für Januar wurde natürlich auch besprochen. Günter kam auf 360 km laufender Weise und ich schaffte laufend 217 km und 192 km mit dem Rennrad. Wir sind also auf einem guten Weg :-)

Heute Nachmittag habe ich dann "hirnenderweise" einen Sparziergang über 12 km durch die hessische Buchenlandschaft gemacht.


Es sind immer Wege zu beschreiten.

Letzte Woche hatte ich ein nettes Gespräch mit einem älteren Kunden. Wir kamen auf das Thema Rente und er sagte: "egal, wie lange Sie arbeiten und wann Sie in Rente gehen. Ob mit 60, 65 oder 67. Es werden immer Ziele und Aufgaben offen bleiben."

Gibt mir schon zu denken. Und Recht hat er auch noch.
Je länger man was tut, umso mehr Ziele kommen hinzu.

Aber:

  • Was ist das Ziel?
  • Wie viele Marathons muss man Laufen, um am Ziel zu sein?
  • Welche Zeit muss man erreichen, um am Ziel zu sein?
  • Welche Marathons muss gelaufen sein, um am Ziel zu sein?
Auf meinem Spaziergang habe ich auch gleich mal ein neues Tool aus dem Hause Google getestet: meine Tracks. Geht auch sehr gut und genau.




Die Auswertung kann direkt in meine Karten auf Google Maps geladen werden.

Ach so. Zu sehen gab es natürlich auch was, bei uns im Wald


Ich bin mal wieder an den Johanneskirchenkopf gelaufen. 
Hier stand die Donareiche, die die Chatten dem Gott Donar ehrten, die Bonifatius, ein Mönch auf Missionsreise durch Hessen, fällte.

Und da wird die Welt Rund: Auch er war auf dem Weg zum Ziel, seinem Ziel eben.

Sie begegnen und beleiten uns also ein Leben lang: die Wege  Aber werden wir die Ziele am Ende des Weges erreichen?

Vielen Dank fürs Lesen

Euer Gnü aus Zü

Samstag, 2. Februar 2013

Männergespräche ...

ach wat war dat schön,

als mein lieber Kai gestern im größten Bürostress anrief und mich zur Radtour für heute einlud. Gut gemacht, vielen Dank!

Die Woche lief bescheiden genug, alles ging irgendwie schief. Am Dienstag stürzte ich über die letzte Stufe beim Kundenbesuch. Peinlich und gottseidank hatte ich mal keinen Anzug an, der wäre hin gewesen.

Zum Laufen bin ich auch nicht gekommen. Viel zu tun, sch... Wetter und und und. Soll ja keine Ausrede sein, aber ging mal echt nicht.

Also heute dann endlich um die Mittagszeit, nach dem Regen, aufs MTB und ab ins Waldecker Land, dem Laufen fremd gegangen :-)

So ging es über Naumburg Richtung Waldeck erst einmal aufwärts mit Kai und mir.



Durch Seelbach


Ins Reiherbachtal.


Am Edersee entlang Richtung Heimat


Und mal wieder echte Männergespräche, über Haus, Kind und Kegel. Meinungsbildung und Erfahrungsaustausch. Muss doch auch mal sein. Oder?

Ja, so ein kleiner Ausflug, weg vom Laufen, drauf aufs Rad hat ja auch was. Und Morgen?
Morgen kommt natürlich wieder der Sonntagslauf mit Günter.
Wir haben ja ein gemeinsames Ziel: in 55 Tagen und 16 Stunden starten wir beim Osterlauf in Paderborn. Da Zählen Taten!

In diesem Sinne, vielen Dank fürs Lesen und sportliche Grüße in die Weiten der Republik

Euer Gnü aus Zü

PS: vielen Dank liebe Autofahrer, dass ihr heute mal nicht gehupt habt, obwohl wir den Radweg mieden und nebeneinander fuhren. Habt ihr gewusst, dass wir Männergespräche führen mussten? Dankeschön, ich wusste doch, dass ihr das könnt :-)

Freitag, 1. Februar 2013

überfahren ...

Was soll ich sagen? Regen, Regen, Regen. Am Montag noch mit Sonnenschein gestartet wurde es immer schlechter. Nun, es soll nicht als Ausrede gelten, nicht gelaufen zu sein. Aber ...


  • Montag Laufpause
  • Dienstag zu lang gearbeitet
  • Mittwoch alles schief gegangen. Kein  GPS-Signal, einsetzender Regen und Pulsgurt wollte auch nicht
Also Klamotten wieder aus und Trockenübungen. Gehören ja auch dazu, auf dem Weg zum Ziel. Kniebeuge, Liegestütz und Gymnastik.

Donnerstag endlich die Hoffnung und Aussicht nicht allzu spät Heim zu kommen. Vorher wurde ich in Wuppertal noch mal locker von der Straßenbahn überfahren. 


Wer hängt das Ding auch an den Himmel?
Irgendwie finde ich es ja Klasse. In meiner Heimatstadt Dresden war es immer ein Zickzack fahren, wenn man mit dem Rennrad über die Gleise wollte. Das fällt hier mal glatt aus :-)

Und dann: auch wirklich noch geschafft vor Einbruch der Dunkelheit zu Hause anzukommen. Schnellstens in die Laufklamotten und eine schöne schnelle Wettkampft-Tempo-Runde gedreht.

Und heute? Wieder Regen und brennende Oberschenkel --> PAUSE!
Aber es ist noch Zeit bis zum offiziellen Marathonvorbereitungsstart am 05.03.2013. 

Morgen soll der Regen aufhören und ich werde eine schöne Radtour mit Kai unternehmen.

In diesem Sinne, vielen Dank fürs Lesen und sportliche Grüße

Euer Gnü aus Zü