Montag, 4. März 2019

Was stimmt denn nicht mit dir (mir)?

Solche Fragen muss man sich immer mal wieder anhören 😢



Von Menschen in der Nachbarschaft - mit ungläubigem Blick 😩

Von Kunden - mit ein bisschen Achtung vor der Organisation, die solche Vorhaben zwangsläufig mit sich bringen 😊

Sogar in der Familie - mit häufiger Angst vor dem Kommenden 😱

Es ist aber auch schwer, allen Versuchungen zu widerstehen 😔

Zu häufig werden neue Läufe angeboten.
Getreu dem Motto: Höher, schneller, weiter 😡

Einige reizen mich sehr.
Andere lassen mich unbeeindruckt. Fast kalt.

Wenn doch aber Oliver wieder mit einer neuen Idee um die Ecke kommt, und sich eine Veranstaltung ausgedacht hat, die es wohl nur einmal geben wird und schon einen gewissen Reiz hat ... 😉

"Die glorreichen 7" ließen meine, mich bremsende besser Hälfte, genau zu wieder zu so einer Aussage hinreisen.
"Kennst du eigentlich noch Grenzen? Was stimmt nicht mit dir?"

Was wäre, wenn sie dies nicht tun würde?
Ich hätte mich wohl schon wieder angemeldet 😄

Aber man hat ja auch noch andere Ziele/Aufgaben/Ausgaben 😩
und es ist schwer, bis fast unmöglich, den vielen Ankündigungen zu widerstehen.

So kommt es, dass man den Plan am Ende des Jahres für das bevorstehende schon wieder gut gefüllt hat und die vielen Termine kaum unter einen Hut bekommt.

Da ist der Job, der natürlich dafür sorgt, die Startgebühren zu erwirtschaften und, nicht zu vergessen, die Familie, die einen auch noch mal sehen will 😍

So ist allein die Urlaubsplanung schon eine gewisse Herausforderung, welche wir aber ganz gut gemeistert haben und unseren Erholungsurlaub perfekt in den Laufplan integriert bekamen 😊

Dann sind da noch die unerwarteten Ankündigungen, welche man nicht absagen kann. Schon gar nicht, wenn die Geschäftsleitung ruft 😔
So hieß es sehr überraschend, dass wir uns im Sommer in Amberg treffen werden und schon ...

drehte sich das Kopfkino vom Gnü, und schwuppdiwupp ...
Hatte ich auch das wieder mit einer lang gehegten Idee verbunden 😉

Schon lange wollte ich mit dem Rad mal die Heimreise antreten.
Zu warten, bis ich in Rente gehe und meinen Dienstwagen abgeben muss, ist mir dann doch noch zu weit weg und so verbinde ich es eben mit der Tagung 
😊

Erstes Konzept war eigentlich die 350 km mit dem Rennrad am Stück zu bewältigen. Aber nach genauerer Betrachtung der Strecke, dachte ich mir: nö, das machst du nicht und fährst nicht auf der Bundesstraße. Das wird zu stressig.
Also neu geplant und herausgekommen sind:
Tata ...



Sagenhafte 412 km mit 3800 hm entlang an vielen Flüssen und natürlich über den einen oder anderen Anstieg, um von einem Flusstal ins nächste zu kommen.
Warum können die auch nicht besser ins Gestein gewaschen sein? 😂

Aber der Mensch wächst mit seinen Aufgaben und Herausforderungen und wenn der Weg immer nur flach verliefe, wäre es zu einfach, gar langweilig.

Und wie hatte ich letztens bei Hans Kammerlander gelesen?
"Du weißt nur, ob du es kannst, wenn du es versuchst"

Yes!

So werde ich von Amberg nach Vilseck über Seitenstraßen fahren, um  mich dann in Richtung Hiltpoldstein in die Fränkische Schweiz nach Ebermannstadt durchzuschlagen 😊
Dann geht´s nach Buttenheim, dem Heimatort der Fam. Levis 😏
In Bamberg werde ich dem Main folgen, in Schweinfurt diesen links liegen lassen und mich durch Franken auf den Weg nach Bad Neustadt an der Saale machen.
Hier habe ich (natürlich) bereits ein Hotel gebucht 😉 und werde mir für die 2. Etappe das Wänstchen vollschlagen, wenn ich nicht gleich todmüde in Bett falle 😓

Der 2. Tag wird mich durch die Rhön nach Kaltennordheim an der Felda entlang nach Vacha bringen, wo ich Thüringen verlasse und in Philippsthal wieder im Hessischen sein werde.

Dann ist man ja fast (aber eben nur fast) wieder zu Hause und ich muss nur noch den Weg zur Fulle finden.
Ab Rotenburg an der Fulda werde ich dieser, auf dem mir bekannten Fernradweg R1, bis an die Fuldaschleife bei Büchenwerra folgen und an der Mündung der Eder in die Fulda bei Guxhagen/Edermünde "meiner" Eder folgen.

Denn: an der Eder lebt bekanntlich der Peter 😍

Ja, und wenn Gott will, werde ich mein Ziel am Sonntagnachmittag erreichen und ...
vielleicht von meiner besseren, mich zum Glück hin und wieder bremsenden, Hälfte mit einem extra großen Stück Kuchen empfangen werden 💗

Klingt nach einem tollen Plan und mein MTB ist bereits (fast) einsatzbereit.

Aber ...
So ganz ohne Einschränkungen ist eben solch Abenteuer nun doch nicht möglich.

Teneriffa ist und bleibt mein großes Ziel und hinter dem wird alles andere zurückgestellt.



Es gibt aber auch andere Läufe, die schön und toll sind, aber bereits mehrfach gelaufen wurden.
So habe ich mich entschieden, dass ich den SachsenTrail am Rabenberg absage und auch den 6h-Lauf in Herne werde ich sausen lassen.

Der SachsenTrail ist mir zu nah am MTB-Event und das Desaster vom letzen Jahr habe ich noch gut in Erinnerung, als ich nach dem Rabenberg auf´s Rad stieg, und vielleicht ein bisschen übertrieben habe.
Und zu 6h im Kreislaufen kann ich mich zur Zeit kein bisschen Motivieren 😢
Aber so ist das nun mal und man muss seinem Herzen folgen und nicht immer wild Plänen hinterherjagen. Oder?

So ist also mein 2019 ein Jahr des Genusses.
Gespickt mit ordentlichen Herausforderungen und feinen Dingen für die Seele.
Denn die sollte man auf keinen Fall vernachlässigen ...

In diesem Sinne danke ich euch mal wieder für das Lesen meines Blog, möchte euch meine Zielplanung empfehlen, wer mehr wissen möchte, und verbleibe

mit sportlichen Grüßen
Eur Gnü aus Zü

Dienstag, 29. Januar 2019

Wer selbst nicht brennt ...



©Bild pixabay
Ein sehr weiser Spruch eines sehr weisen Politikers, Hans Dietrich Genscher, über das Wesen von Hr. Hallervorden zum 80. Geburtstag.
So passend und treffend.

Auch die Aussage von Diddi in "Sein letztes Rennen": "Wer stehen bleibt, hat schon verloren!"

Brennen.
Was ein Wort!
Und doch gehört das brennen für etwas, was man tut, dazu.
Sonst wird es halbherzig erledigt.
Ohne Feuer und Flamme zu sein, heißt meist auch ohne Leidenschaft.

Zitate und Mantras sind für mich sehr wichtig und ich habe viele davon.
Auch zum Thema Leidenschaft:
"Leidenschaft ist es, wenn es Leiden schafft."


Oder:
"Erfolg hat du dann, wenn du das tust, was du liebst!"

Albert Einstein



Steht doch genau das Bild mit dem Zitat, von meinem Töchterchen geschenkt, vor mir, in meiner kleinen Fitnessecke und motiviert mich so sehr.

Und brennen?
Nun brennen muss man wohl definitiv, wenn man solch einen Brocken vor Augen und auf dem Plan hat:



Ja. El Teide.
Der Grund meiner schlaflosen Nächte und seit gestern in greifbarer Nähe.


In den Nachbarländern ist ein Start ohne ärztliches Attest nicht möglich und der upload war mit meinem super spanisch 😂 ein bisschen holprig.
Aber gestern traf sie ein: die schriftliche Bestätigung und ich träume nun wirklich jede Nacht, was auf mich zu kommen wird, was ich alles noch brauche, wie ich was unterbringe und und und ...

Aber die Checkliste ist schon so gut wie abgehakt:
Anmeldung ✔
Parkplatz ✔
Flug ✔
Hotel ✔
Trainingsplan ✔
Test-Wettkämpfe ✔
auferegt ✔

😉

Nun.
Ruhe bewahren!
Schock bekämpfen!
Füße hoch lagern!


Das ist aber gar nicht so einfach, wenn man für eine Sache brennt.
Ich sag mal so:
Kommt mir nur nicht zu nahe!
Feuergefährlich 
😉

Aber noch sind´s ja 130 Tage und der Rest von heute, bevor der Bus mich von Puerto de la Cruz nach Adeje bringt und wir uns 23:30 Uhr auf den Weg zum Gipfel machen werden, um auf der anderen Seite wieder von 3555 Meter ü NN zurück auf 0 zu laufen 😲

Wer mag, darf hier in meiner Zielplanung gern mit mir fiebern.

Euch danke ich mal wieder von ganzem Herzen für das Lesen meines Blog, wünsche euch nur das allerbeste und vielleicht trifft man sich mal, auf dem Weg zum großen Ziel 2019

Ich verbleibe mit sportlichen Grüßen
Euer Gnü aus Zü

Mittwoch, 23. Januar 2019

Jahrestag ...

und ein Motto, was mich seither begleitet 😊



2010 beendete ich mein (furchtbares) Laster und tauschte die Ausgaben an die Tabakindustrie gegen die an die Sportindustrie 😃

Wo ich es hinüberweise ist ja eigentlich egal.
Wie sagt man so schön?
Ich lebe ja nicht (unbedingt) länger.
Ich sterbe dafür aber gesünder 😂

Auf jeden Fall ist die Investition in diese Leidenschaft eine deutlich sinnvollere, wenn auch nicht unbedingt sooo günstige.
Machen uns schließlich alle möglichen Hersteller weis, dass man  unbedingt diese Schuhe, das Trikot, diese Shorts oder, gaaanz wichtig, diese Uhr benötigt 😏
Ok. Mit der Uhr ist´s so eine Sache. Und gerade ich darf da nicht so tun, als ob es ohne ginge 😪

Aber wieso "Jahrestag" im Titel?
Nun ja: ich bin nun seit genau 5 Jahren auf den langen Kanten unterwegs und am 19.01.2014 fand unser so wunderschönes Com-Treffen der Google+ Community "Running/Laufen, statt.

12, bis dahin fremde Menschen, trafen sich, um im schönen Nordhessen eine Runde um den Edersee, mit immerhin 60 km, zu laufen.

Was war das eine feine Sache und ich erinnere mich heute noch sehr gern an diese Aktion.
Hier kann man das noch mal nachlesen, wer so gern wie ich in Erinnerungen schwelgen mag.



Viele von damals sind verschollen. Haben das Hobby gewechselt oder sind untergetaucht.

Ja. ich gestehe, dass auch meine Entscheidung die Com zu verlassen, aus heutiger Sicht, anders hätte geschehen sollen/können. Aber es ist so, wie es ist und wenigstens bin ich den langen Distanzen treu geblieben und ein paar von damals trifft man noch hin und wieder 😉

Was durfte ich in den zurückliegenden Jahren alles erleben und erfahren 💓

Die Distanzen für die Akkulaufzeit des Handys wurden zu weit und ich beschäftigte mich mit Uhren, Puls, Trainingsplänen und gaaaanz wichtig: Schuhen 😂

Ja. Da bin ich fast schlimmer, als eine Frau und zeitweise standen da 15 Paar im Regal 😉



Alles probiert: Adidas, Saucony, New Balance, Salomon, Inov8 und LaSportiva und bei den zuletzt genannten "hängen" geblieben.

Und Strecken 😲
Was durfte ich Strecken und Ecken in Deutschland kennen lernen 😊

Ja. Ich bin immer noch der Meinung, dass das Zentrum meiner Läufe hier liegen sollte und wird.
Hier verdiene ich meine Startgelder. Hier sind tausende fleißige Hände darum bemüht uns einen wundervollen Tag zu bereiten und ich denke, dass man das in erster Linie unterstützen sollte und muss.

Natürlich gibt und gab es den einen oder anderen Abstecher in die Nachbarschaft.

Meist jedoch, weil es in einen Trainigsplan passt, es ein kleiner Wunsch war oder ein großer Traum ist 😔



Wunderschöne Landschaften durfte ich erlaufen.



Den müden Ar... auf bereitgestellten Stühlen niederlassen.



Phantastische Stimmungen erleben.



Oder mit Freunden weniger erfreuliche Erfahrungen machen.



Dann wieder tolle Ergebnisse erzielen, die ich nie erwartet hatte.



Ja. Da gab es schon viele schöne Stunden und Erinnerungen in 5 Jahren.

Und das ganze habe ich dann hier im Blog festgehalten.
Hin und wieder lese ich, manchmal schmunzelnd, meinen 1. Post vom 29.12.2012.

Bei der Umrundung der Müritz ist es nicht geblieben, wenn auch die Umrundung von Seen eine feine Sache ist und ich es liebe "meinen" Edersee zu umkreisen 😊

So sind bis zum heutigen Tag 286 Posts veröffentlicht (ein paar schlummern noch und warten auf die Veröffentlichung).
115.985 Menschen haben meine Beiträge gelesen.
Sie kamen aus (natürlich) Deutschland, den USA (Google liest mit), Russland (???), Österreich und Polen, aus der Ukraine, Frankreich und der Schweiz.

Die am meisten gelesenen Posts sind immer noch die Erlebnisse vom Sachsentrail am Rabenberg 2016 mit 1111 Aufrufen, gefolgt von der Erkenntnis auf der Treppe, die die Welt bedeutet, Ohne Fleiß auch kein Preis mit 1079 Aufrufen.

Das erfüllt mich schon ein bisschen mit Stolz und Dankbarkeit und ich hoffe, und weiß, dass ich ein paar Menschen mit meinen Berichten motivieren konnte und habe.

Aufregende 5 Jahre liegen also hinter mir und ich hoffe das noch mehr vor mir liegen.

Was auf jeden Fall vor mir liegt, ist das nahe Ende der "Pause", wenn man das so bezeichnen kann 😂 


Ganz ohne Laufen oder Radeln geht´s nun mal nicht (mehr). Die Sucht, sich zu bewegen, ist, wenn auch deutlich gesünder, kaum heilbar.

Ach so. Wie viele Kilometer ich seit dem erlaufen habe?
So genau kann ich´s nicht wirklich nachweisen.
Ist mir aber eigentlich auch irgendwie vollkommen Wurschd.
Ich laufe aus Spaß. Und nicht weil ich es muss 😉
So gibt es keine Jahreskilomterleistungswünsche, freue mich aber, wenn ich gesund und verletzungsfrei durch gekommen bin. 
Wie durch manchen Wettkampf und mancher Radtour. Aber das ist ein neuer Beitrag wert.

Euch danke ich ganz herzlich für das Lesen meines Beitrags zum 5. Jahrestag der langen Kanten und verbleibe
mit sportlichen Grüßen
Euer Gnü aus Zü

Samstag, 5. Januar 2019

Lesen ...

gefährdet die Dummheit 😂



Wie komme ich nun wieder da drauf 😔

Nun.
2019 steht für mich ganz im Zeichen des höchsten Berges Spaniens und in den letzten Monaten habe ich so viele Bücher über´s Bergsteigen gelesen, dass man fast glauben könnte ich will das Hobby wechseln 😉

Aber das hat zweierlei Gründe:

Zum einen finde ich nicht wirkliche mehr ein Laufbuch 😡
Zum anderen hatte ich schon an anderer Stelle geschrieben, dass bei den Bergsteigern eine Menge zu lernen ist, wenn es um mentale Härte und Ausdauer geht. Die werde ich sicherlich brauchen, wenn ich 50 km berauf laufen werde 😣

So kam ich schließlich zu dem Zitat von Hans Kammerlander, den ich inzwischen sehr schätze und mit mir am hadern bin, ob ich den Weg nach Dresden auf mich nehmen soll, um seinen Film "Manaslu" zu sehen 😩

Kommt dummerweise nicht in Hessen 😢

Es beschäftigt mich sehr, was ich bei Hans lesen und lernen konnte, ist es doch so nachvollziehbar.

Sein Buch "Am seidenen Faden" habe ich fast verschlungen und jeden Start zu neuen Expeditionen und jede Entscheidung für einen Abbruch konnte ich verstehen und die Enttäuschung, den Gipfel wieder wegen Naturgewalten oder Entscheidungen anderer, nicht erreicht zu haben nachempfinden.

Das Zitat "Wenn du es nicht versuchst, wirst du nie wissen, ob du es kannst!" habe ich immer vor Augen gehabt, wenn ich das Buch weglegte oder aufnahm.


Wie auch die letzte Passage im Buch:

"Erinnerungen sind wichtig. Denn wer sich an nichts erinnert, hat nichts erlebt.
Noch wichtiger jedoch sind neue Ziele. Denn wer keine Ziele hat, steht still."

Kein Tag vergeht, an dem ich nicht den El Teide vor Augen habe. Nicht nur, weil er über meinem Schreibtisch oder an meiner Sonnenblende hängt.




Nein.

Es ist die Erinnerung, die ich in mir trage, als wir 2015, nach gescheiterter Gipfelwanderung, doch wenigsten zu Fuß vom Gipfel über die Montana Blanca zurück zur Seilbahnstation gewandert sind.
Traumhafte 12 km.



Diese Weite. Diese Stille, diese trostlose und doch faszinierende Landschaft hat mich in ihren Bann gezogen und lässt mich seit dem nicht los.



Ich zähle fast die Tage, wo ich endlich am Strand Playa Fañabé im Touristenzentrum von Adeje am Start stehen werde und 23:30 Uhr dieses eine große Ziel in Angriff nehmen kann.

155 Tage und die paar Stunden bis dahin 😊

Aber es vergeht ja auch kein Tag ohne Erinnerung. Nicht nur wegen des Bildes oder des Anhängers.


Nein. Auch als ich zum Beispiel mit meiner NEO10R alleine einen Abendspaziergang unternahm.




Ja. Die einen mögen es als unheimlich empfinden.

Ich finde es unheimlich schön.





Ich mag es sehr und ging wieder im Kopf durch, was ich alles brauchen werde. Mitnehmen muss.

Stirnlampe definitiv 😔
Auch eine 2.?

Meine XEO19R?




Irres Teil mit 2000 Lumen (angegeben). Einzig der große und schwere Akku lassen mich zweifeln.




281 g Akku

477 g komplett
Na vielleicht nehme ich die 300 g ja auch noch ab 😂

Aber die 2, wie LedLenser so schön sagt, LED-Lichtkanonen geben Sicherheit und wenn das Wetter schlecht sein sollte, so dass das nicht zu sehen sein wird:



©JC CASADO von hier
der Schattend es El Teide auf La Gomera, dann werde ich mich einfach hinter den Teide stellen und für den Schatten sorgen 😂😂😂

Noch ist ja ein bisschen Zeit und ein Test mit der XEO19R auf der Rübe kommt noch 😉


Ja. Es sind die Ziele, die uns in Bewegung halten.

Die einzige Frage die ich mir heute schon ab und an stelle:
Was kommt danach?
Kann man das toppen?
Muss man das toppen?
Sicher weder noch.

Wird sicher auch schwer.

Wir werden sehen und lassen erst einmal das eine große Ziel auf uns zukommen.


Ich sag´s euch:
Lesen 
gefährdet die Dummheit 😂.


Man kann dadurch Bildungslücken schließen, o
der immer neu angestachelt werden.

Als nächste Lektüre kommt mal was vom Radfahren dran.

Charly Wegelius "Domestik".
Mal sehen. Radfahren ist zumindest eher machbar, als Bergsteigen 😉

Da kommen doch gleich neue Ideen, Ziele und Herausforderungen ...


In diesem Sinne sage ich mal wieder Danke für´s Lesen meines Blog und vielleicht konnte ich Anstoß zu einem guten Buch geben. Das würde mich ebenso freuen, wie ein Kommentar von euch.


Ich verbleibe mit sportlichen Grüßen und meinem Motto für 2019: Nunca Te Rindas


Euer Gnü aus Zü

Freitag, 28. Dezember 2018

Rückblick ...

Das Jahr ist (fast) zu Ende und es ist an der Zeit zurück zu blicken.

Vieles ist geschafft, anderes blieb auf der Strecke. Oder konnte nicht erledigt werden. Aber wohl nur wie das Sprichwort sagt ...


Ich muss gestehen, dass das Zitat nicht von mir ist. Ich habe es gelesen, weiß aber nicht mehr bei wem. Entschuldigung, wenn der Verfasser unerwähnt bleibt. Aber ich finde es sehr passend zur heutigen Zeit.


2017 wurde ich angestiftet meinen ersten Etappenlauf stattfinden zu lassen, welcher ja nun auch schon wieder ein paar Tage zurück liegt, ich aber immer noch gern und oft daran zurückdenke.

Vieles schönes durfte ich in dem Zusammenhang erleben.

Sei es der Lauf in Frankreich auf den kleinen Ballon.



Durch tiefen Neuschnee ...




Und anschließender Stärkung am Kuchenbuffet ...




Oder eine Woche später bei frühlingshaften Temperaturen im Fränkischen.




Und natürlich der Etappenlauf selbst, welcher mich durch das Bergische Land führte.




Was ein schönes Ding und ich hoffe doch sehr, dass der Lauf eine Wiederholung findet, auch wenn 2019 Pause sein wird und die Jugendherberge uns nicht mehr Heim sein kann 😟


Für den Etappenlauf habe ich mich gegen eine 3. Teilnahme an der Spitzhaustreppe beim Sächsischen Mt. Everest Treppenmarathon entschieden und stattdessen die Seite gewechselt, um den Teilnehmern Hilfe zu leisten.




Ich glaube wir haben das, mit den vielen anderen fleißigen Händen, ganz gut hinbekommen 😊


Im Mai hieß es in heimatlichen Gefilden bleiben. Der Bilstein-Marathon im Kaufunger Wald stand auf dem Plan.




"Warum in die Ferne schweifen? Denn das Gute liegt so nah!" wusste schon Goethe. Schließlich lebten hier die Gebrüder Grimm und wandelten, auf der Suche nach Hausmärchen, durch Nordhessen 😍




Schließlich ist mein Hashtag #NordhessenIstSchön nicht nur ein Spruch. Nein. Ich empfinde es so.


Es folgte unser Urlaub auf Kreta, einem unverhofften Treffen  unseres ehemaligen Bundesfinanzminister, Hessischen Ministerpräsidenten und Kassler Oberbürgermeister Herrn Hans Eichel.




Und wie der Zufall will, trafen wir ihn doch tatsächlich eine Woche später in Kassel beim Stadtfest wieder 😃


Im Juni wollte der Fichtelberg bezwungen werden, doch stattdessen rief mein ältester, 
93 jähriger Blogleser zum Familientreffen nach Essen.

Sagt man das ab? Nein. Sicher nicht. 
Die Entscheidung war Richtig, denn kurze Zeit später schloss er für immer die Augen und folgte seiner Frau.



Oh, wie schön, dass du uns alle gerufen hast!


Die Telefonate mit dir, einem so sehr geistig regen Menschen, fehlen mir.

Wir konnten so gute Gespräche führen und du hast jeden meiner Post gespannt verfolgt.
Gerade wenn es an "unseren" gemeinsamen See, den Edersee, ging. 
Ihr nach dem Krieg auf klapprigen Rädern von Bad Hersfeld aus und ich heute aus Züschen.
Ihr seid so oft in Gedanken bei mir und uns ...

Der Fichtelberg würde mir nicht weglaufen ...

Danke, dass ich dich, wenn auch spät, kennen lernen durfte.

Es folgte der Trail am Rabenberg, der auch wieder 2019 im Plan steht 😯




So schön ist´s im Erzgebirge und vielleicht auch mal ohne Sturz?




Der Juli blieb Lauffrei, da der Gnü ein bisschen übertrieben hat und nach dem Sachsentrail das Rennrad quälte. Beziehungsweise es mich ...

Aber wenn´s so schön ist 😊

Der zweite Lauf, den ich sausen lies, war mein 4. Start um Deutschlands größten Binnensee, die Müritz.




Stattdessen genossen wir die Reise nach Mecklenburg Vorpommern und den anschließenden Urlaub auf dem Darß 😍




Natürlich nicht zu vergessen die vielen Kuchen, die ich versucht habe zu vernichten.
Ich hatte keine Chance. Die Bäcker sind halt schneller 😅



Im September rief der Bayrische Wald zur Wiederholung beim Arberland Ultra Trail.


Doch wird das klappen nach 8 Wochen Zwangslaufpause und nur Radeln?

Also musste der Kassel-Marathon als Test dienen, zu dem ich bereits seit Weihnachten angemeldet war.



Nicht mehr ganz frisch, aber sehr zufrieden, wie auch mein Enkel-Hund, mich zu sehen 😄




Der Test lies Hoffen und ich ging das Risiko ein.

Wenn dann auch noch so viele Freunde angemeldet sind. Ein Muss!







Die Streckenänderung und die Verlegung des Start- und Zielortes in das Skistadion direkt unterhalb des Großen Arber machten mir nicht all zu viele Gedanken, aber die gefühlte Atemnot am dem Start nach einer stürmischen und verregneten Nacht, ließen keine Bestzeitgedanken mehr aufkommen.


Aber geschafft, ist geschafft und doch wird 2019 pausiert.

Es gibt schließlich noch so viele andere Läufe ...

Im Oktober, so war das Ziel, sollte der letzte Wettkampf stattfinden. Aber es kommt anders, wie man denkt ...

Und der Gnü konnte nicht widerstehen und meldete sich natürlich noch zu zwei Marathönchens an. 

Mit dem Röntgenlauf hatte ich noch eine Rechnung offen und bereitete mich ein bisschen disziplinierter vor.


Als erstes wieder mal den Brocken rocken.




Und wieder bei wunderbarem Wetter.
Also immer schön anmelden, wenn der Gnü da läuft 😄


Ich traf für mich nun schon 2017 die Entscheidung, keine Stadtmarathons, bis auf Kassel vor der Haustür, zu laufen und so konnte ich nun endlich mal den Rothaarsteig-Marathon in Schmallenberg unter die Laufschuhchen nehmen.


Genau nach meinem Geschmack und wunderbar durch´s Sauerland.




Und wenn man dann noch so ein Glück hat ...




Die Wisente aus der Wisentwildnis sind doch tatsächlich bis hinauf nach Hoheley gegangen.


Eine Woche später nun der Röntgenlauf.

2 Stunden anfahrt sind für den Gnü ja fast vor der Haustür, zumal ich oft genug in Remscheid und Wuppertal unterwegs bin.

Wie üblich sind auch hier viele Freunde zu treffen, nur sehr sehr schade, wenn man sich verpasst 😡
So habe ich Tanja und Andre nicht gesehen. Aber auf der Treppe ist´s halt einfacher, sich zu begegnen 😃




Ich gestehe, dass das Bild nicht beim Röntgenlauf entstand, aber auf die Müngstener Brücke freue ich mich jedesmal. Ob ich auch 2019 wieder starte? Wir werden sehen. 


Damit war das Jahr eigentlich gelaufen", wenn der Gnü seine Finger besser kontrollieren könnte und sich nicht für noch einen Marathon angemeldet hätte.

Aber so nah vor der Haustür und wie sagte mal jemand?
"Ein Marathon geht immer!"

Nun gut, diejenige, die das sagte, sah ich nicht, dafür traf ich Corinna und Alex, was mich sehr sehr freute.



Die beiden nicht zu treffen ist ja schon fast unmöglich. Da muss man schon aufhören zu laufen 😂😂😂


Corinna weiß um meine Versuchung des Kuchenvernichtens und hat auch noch für Nachschub gesorgt 😗




Dankeschön. Deine Plätzchen waren sehr lecker, genau wie die Zielverpflegung 😆







Endlich mal was vernünftiges 😂😂😂


Damit war das Wettkampfjahr dann aber wirklich "gelaufen" und ich sehr zufrieden.

Denn: es ist das erste Jahr, welches ich verletzungsfrei (durch Läufe) überstanden habe. Was mir zeigt: nicht die Masse macht´s. eher die Qualität. Und die kommt bekanntlich von Qual 😉

2018 sah dann wie folgt aus:


3305 km auf´m Rennrad
3115 km in Laufschuhen
2243 km auf´m MTB
1075 km auf´m Spinning-Bike und Rolle

108066 Höhenmeter in Summe
57266 davon zu Fuß 😲

552866 kcal
na dann muss die Stimmung gut sein 😊


Wer glaubt, dass der Gnü nur Sport macht, der irrt 😔
Nein. Ich habe auch noch gearbeitet, aber das tut hier nichts zur Sache, denn das ist ausschließlich ein dem Sport und meinem Hobby gewidmeter Blog 😃

Das Jahr ist nun also zu Ende, wie auch die Zielplanung für 2018.

Stattdessen ist die Ergebnisliste 2018 um 15 Ergebnisse auf nun 53 offizielle Marathons/Ultramarathons angewachsen 😲
Nicht das hier jemand denkt der Gnü will in der Club. Nein, das nicht.

Wie ich ein paar Zeilen weiter oben schrieb, nicht die Masse macht´s , werde ich 2019 genau unter das Motto stellen.

Auch wenn bereits wieder einiges in der Zielplanung zu finden ist, habe ich genau nach dem Motto ausgewählt: Qualität.
Damit lassen wir´s also gut sein und schließen das Kapitel 2018 und öffnen eine neue Tür.

Euch danke ich von ganzem Herzen, dass ihr mich so treu durch´s Jahr begleitet habt, ob nun hier lesender Weise oder in der Realität.
Viele habe ich getroffen und jedes Treffen war einmalig und schön und zu viele, um sie hier alle namentlich zu erwähnen.

Bleibt alle Gesund, kommt gut ins neue Jahr, bleibt meinem Blog gewogen und natürlich freue ich mich über jeden einzelnen Kommentar.

Mit sportlichen Grüßen 
Euer Gnü aus Zü