Donnerstag, 30. November 2017

wo die Reise hingeht ...

ich habe es versprochen 😊


Ich habe versprochen, dass der KoBoLT für mich ein Wegweisen sein wird wohin meine läuferische Zukunft geht.

Und es kann nicht immer weiter gehen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Viele, die man kennt oder von denen man liest, muss es wohl so sein. Klar will/muss man seine Grenzen kennenlernen, erleben. Aber wo soll das Enden?
In einer Sackgasse?
Krankenhaus?
Unlust?


Und genau das Letztere ist es, was nicht passieren darf. Da soll das Laufen für mich nie enden.
Und das habe ich im Anflug auf dem Rheinsteig erlebt. Es kam Unlust auf. Von daher war die Verletzung eigentlich ein Seegen. Oder kam die Unlust durch die Verletzung? Oder war die Unlust der Auslöser zur Verletzung?
Fesselte sie mich doch, zum Glück, nicht ans Bett, so doch auf das Sofa und den Schreibtisch und die Gedanken kreisten.

Was wirst du nächstes Jahr tun, Gnü?
Das Ergebnis hängt nun vor Augen 😉

Ich hatte viel Zeit und Ruhe und konnte so genau in mich hinein hören was ich will. Was mein Gefühl will. Was meine bessere Hälfte vertragen kann, ohne immer Angst haben zu müssen. 💕
Ich werde das tun, was mir richtigen Spaß bereitet.

Anspruchsvolle Landschaftsläufe. Sicher auch über die Wohlfühlgrenze hinaus, aber nie bis zur Unlust 😔

Die ersten Anmeldungen für 2018 sind raus und es wird auch wieder der Nordhessencup angegriffen.

Dann hoffe ich in Frankreich starten zu dürfen, was nicht zweifelsfrei feststeht. Diese Freigabe fällt Ende Dezember und ich sehe eigentlich keinen Grund warum nicht.

In der Vorbereitung zu meinem 1. Etappenlauf wird es auch einen neuen Marathonort an der Saale geben und dann bin ich sehr gespannt, wie die Bergischen 5 laufen.

Mein 1. Etappenlauf wird mich durch mein Vertriebsgebiet führen und ich freue mich sehr, sehr, sehr darauf.
1. Tag mit 50 km und 750 Höhenmeter durchs Eifgental zum warmlaufen
2. Tag mit 60 km und 1350 Höhenmeter über den Röntgenweg
3. Tag mit 70 km und 1660 Höhenmeter auf dem Klingenpfad
4. Tag mit 50 km und 1600 Höhenmeter auf dem WupperbergTrailMarathon
5. Tag mit 45 km und 1045 Höhenmeter zur Dhünntalsperre zum auslaufen

😂😂😂

Dann werde ich natürlich auch noch Freunde treffen. Auf dem Weg zum höhsten Gipfel Sachsens oder wieder auf die Höhen des bayrischen Waldes. Und nicht zu vergessen um Deutschlands größten Binnensee zum 4. Mal 😊

Weg mag darf gern hier nachlesen und vielleicht kann ich so dem einen oder der anderen ein paar kleine Tipps geben, was für mich schöne und machbare Läufe sind. Denn es muss nicht immer im Wettrüsten enden. Das tun die da oben schon zur genüge 😭

In diesem Sinne danke ich euch wieder mal ganz herzlich für´s Lesen meines Blog, freue mich, wenn ihr wiederkommt und wenn wir uns mal irgendwo im realen Leben treffen. Denn das ist das Allerschönste.

Mit sportlichen Grüßen
Euer Gnü aus Zü

Montag, 27. November 2017

Sie haben ihr Ziel erreicht ...

so ist nun also meine Reise am Ende angekommen 😩


Wie schrieb ich noch im letzten Post zum bevorstehenden Ende meiner Reise?

...
Ich mache so viel von diesem Lauf abhängig.
Wie ich mich fühlen werde.
Wie es mir gehen wird.
Wie ich ankommen werde.
Erhobenen Hauptes, mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht, oder am Boden zerstört.
...

Nun habe ich also das Ziel erreicht, und das weder mit erhobenen Hauptes, noch am Boden zerstört.

So viele aufmunternde Worte haben mich erreicht, nachdem ich die erste Meldung zum DNF abgesetzt hatte. Viele wollten mich trösten, Mut zusprechen.
Und doch ist kein Groll, noch Traurigkeit, in dem DNF.
Nein!
Ich habe genau die Erkenntnis gewonnen, die ich gewinnen wollte! 😉

Die letzte Nacht vorm Lauf verlief so, wie sie immer laufen: aufgeregt, tausend Gedanken im Kopf und 6:00 Uhr endgültig zu Ende.

Die kleine Pension in Bonn, 8 Autominiuten vom Start weg, bot kein Frühstück, dafür ein gutes Bett und Kaffee aus der Maschine im Zimmer, was zu meinem Müsli gut tat. Mehr brauchte ich auch irgendwie nicht.

7:30 Uhr war ich bereits am Bootshaus auf der Elsa-Brändström-Straße, dem Treffpunkt, den ich am Vorabend bereit als "kleinen" Spaziergang erkundet hatte.


Nach Abstellen des Space Shuttels auf der Straße traf ich Michael nun mal endlich im wahren Leben und es gab eine Menge zu quasseln.

Langsam füllte sich die Halle und es gab wie üblich an allen Ecken nur ein Thema: was wird auf uns zukommen, was gab es in den letzten Monaten zu erleben ...


9:00 Uhr Breefing und alles machte sich für die Abfahrt nach Koblenz bereit.

9:30 Uhr starteten wir in dem liebevoll aufepimpten historischen Bonner-Stadtbus in Richtung Koblenz und selbst hier gab es nur ein Thema ...




Neben Michael und mit Hermann und Rainer im Rücken verlief die Fahr sehr kurzweilig.

In Koblenz gelandet, empfing uns das BuGa-Gelände mit nieseligem Novemberwetter 😢


Die letzten Handgriffe und Büsche-Düng-Aktionen waren schnell erledigt und der Startpunkt erklommen.


Als ob nicht genug Höhenmeter auf uns zukommen würden ...

11:00 Uhr gab es den imaginären Startschuss zum Abmarsch und die Meute  setzte sich in Bewegung.

Mein Ziel lag bei 21:00 Stunden, was einen Schnitt von 9 min/km hieß. Entsprechend verhalten ging es los.

Einsetzender Regen, Schneeschauer und Graupel, aufgeweichte Feldwege und Kälte trugen nicht gerade zum Heben der Stimmung bei. Es war einfach trüb und trist ...
Lust auf Quasselei hatte ich auch nicht wirklich und das Feld zog sich bereits nach 5 km weit auseinander.
Der spätere Sieger Tobias, mit 15:46 Std.!!!, verabschiedete sich mit Küsschen von seiner Freundin und zog ab, als ob er nen Raketenantrieb eingeschaltet hatte. Ich sah ihn nie wieder 😲.

Die am Vortag neu erworbenen Handschuhe vom Dealer des Vertrauens waren prima war und ich war guter Hoffnung. Nur mit Einsetzten des Regens war das hinfällig 😭


Ich behielt sie dennoch an und zog sie erst kurz vorm 1. VP in Rensdorf aus.

Hier traf ich unerwartet Sascha, der leider krankheitsbedingt seinen Start absagen musste, dafür aber den Support übernahm und mich mit der ersten warmen Suppe des Tages versorgte.
Langsam kam wieder Leben in die Finger, aber das Anziehen neuer, trockener Handschuh bekam ich dennoch nicht hin.
Das übernahmen liebe Helfer, die mir wirklich in diese rein helfen mussten, wie ich dies früher bei meinen Kindern tun musste 😭

Aber danach wurde es besser und bis zum Dropbag blieben die Hände sogar mehr oder weniger warm und ich konnte wenigstens mal das Handy zücken, um die Gegend einzufangen.



Das sind auch schon die 2 einzigen Bilder 😭

Wer mich kennt, weiß, dass das eines meiner Leidenschaften meiner Läufe ist: die Landschaft und die Gegend einzufangen.

Und so kommen wir nun also schon zu den Zielen, die ich erreicht habe und erreichen wollte.

...
Wie ich mich fühlen werde.
Wie es mir gehen wird.
Wie ich ankommen werde.
...

Nun: diese Art von Läufen ist nicht meins.
Ich fühlte mich wirklich sehr gut.
Mir ging es konditionell und körperlich richtig gut.

Die Halbzeit bei km 71 an VP2 erreichte ich nach 9:40h, was faktisch ne Punktlandung gewesen ist, beim Ziel 21h.


Selbst beim VP3 am Erpeler Ley bei km 91 ging es mir sehr gut.
Ich nutze den Dropbag und wechselte Unterhemd und Jacke. Weil ich aber meine Wechselsocken vermisste, lies ich die Schuhe an und lief mit den Inov8 MudClaw300 weiter.
Und das war sch...

Kurz nach dem VP und hinter Orsberg knickte ich mit beiden Füßen derbe um, spürte doch zunächst nichts.
Nur nach und nach wurde es schmerzhafter. Mit frischen Schuhen hätte ich diese vielleicht auch etwas lockerer gebunden und hätte, wenn und aber ...

Es wurde immer schlimmer. Jeder Schritt verursachte mit jedem weiteren Kilometer mehr Schmerzen und der Versuch der Kälte mit Laufeinlagen zu begegnen musste nach ein paar Schritten wieder abgebrochen werden.

Was nun?
Zurück?
Runter zu einem Bahnhof und mit dem Zug nach Bonn?
Um diese Uhrzeit?
Es war inzwischen 4:00 Uhr Sonntagmorgen. Bringt nichts! Jetzt würde kein Zug fahren. Ich würde mir auf dem Bahnhof den Tod holen.

Also moderat weiter.
Die Schritte wurden immer kleiner und ich war mehr als froh, dass ich mich für Stöcke entschieden hatte.

An einem der passierten Weinberge in der Nähe von Linz lief ich gemeinsam mit dem späteren Viertplatzierten Andrej. Plötzlich rutschte er aus und kam nur sehr mühsam den Berg hoch. Also bei dem Wetter eine gute Entscheidung für Stöcke.

Meine Entscheidung fiel kurz hinter der Löwenburg. Ich werde aussteigen. Noch bis zum VP4 in Rhöhndorf durchhalten.
Besser Durchkämpfen 😩
Und Kampf war es in der Tat.
Die ersten Läufer vom "Auge um Auge" kamen mir entgegen und so mancher Trail war schon sehr arg eng für 2 Läufer. Und die Passagen sehr sehr anspruchsvoll, wie auch schon der Rest mancher Abschnitte.

Nach 18:36 Stunden hatte ich den VP4 erreicht und hatte echtes Glück.
Zum einen traf ich auf Thomas, der sich gerade auf seinem 99er-Lauf hier stärkte und alle Zeit der Welt zu haben schien 😊
Zum anderen wurde meine vorsichtige Frage, ob es die Möglichkeit gäbe, dass mich jemand zum Ziel fahren könnte, positiv beantwortet.
Stefan baue gerade den VP 3 am Erpeler Ley ab und könne mich dann abholen.

Na toll. Ich drückte also Stopp. Für mich war das Rennen gelaufen.

Anke und Andreas verließen gerade den VP, als ich eintraf und Andreas versuchte mich noch zum Weitermachen zu überreden, aber die Chance des Rücktransports und die Nachträgliche Auswertung seiner Endzeit mit 22:24 Std. hätten für mich, mit dem Fuß, mindestens noch 5 Stunden bedeutet.

Die lieben Helfer sprachen mir Mut zu und taten alles, mir die Warterei zu verkürzen. Die warme Suppe tat sehr gut und das "Buffet" lies keinen Wunsch offen.

Und schon hier merkte ich, dass ich in keinster Weise traurig oder enttäuscht ob des Abbruchs war.
Nein, jedes Mal wenn ich von meinem Stuhl aufstand und versuchte an die Versorgung zu kommen, ging es kaum noch einen Schritt und somit war es eine kluge und gute Entscheidung.

Klar. Es stehen "nur" 118 km auf der Uhr. 140 Kilometer und Finish hätten mir besser gefallen. Nur noch 22 km. Aber ich bedaure es nicht.


In 18 Stunden gehen dir so viele Gedanken durch den Kopf.
Du läufst tolle Singletrails abwärts.
Du kämpfst dich anspruchsvolle Aufstiege hoch.
Du hast herrliche Ausblicke, hoch oben über dem Rhein.
Du läufst allein im stillen Wald.
Du bist mit dir allein in Stille und Ruhe. Auf dem Weg zu dir selbst 😉

Und doch kannst du nichts von alledem genießen. Dann weißt du einfach: diese Läufe sind nichts für dich.
Und letztlich ist es genau das, was ich herausfinden wollte. Was ich herausfinden musste.

Die Orga ist toll. Ein familiäres, tolles Team. Ein sensationelles Preis/Leistungsverhältnis. 
Und doch gibt es Sachen, die eben nichts für mich sind.

Ich laufe gern im dunklen, ich laufe gern allein, ich laufe gern lange.
Aber was ich heute als Fazit ziehen muss und kann:
Meine Distanz liegt zwischen 75 und 100 Kilometern. Da fühle ich mich wohl. Das könnte ich auch an mehreren Tagen hintereinander laufen.

Dazu kommt auch noch das Verlaufen.
In Summe 16x!!! 
Diese liegt aber keinesfalls am Orga-Team. Diese sind in der Verantwortung der Wandervereine.
Wie kann man Wanderwege in Höhe 2 Meter beschildern? Das müssen Menschen entschieden haben, die keine Ahnung vom Wandern haben. Man sieht hin, wo man hin tritt und guckt nicht in den Himmel 😨

Was bleibt ist eben die Erkenntnis. Und die ist es die ich haben wollte. Die ich haben musste.
Wie heißt es so schön?
Versuch macht Klug!


Somit steht also fest, dass es für mich keine Steigerung der Distanz geben wird. Es soll Spaß machen, mir Freude bereiten und nicht in Stress und Unzufriedenheit enden. Denn dann könnte das Laufen enden. Und das hat es nicht verdient.
Nicht umsonst heißt es gerade für mich: Laufen ist Leben 😊

Somit ist das Jahr "abgelaufen" und die ersten Ziele für das kommende Jahr sind definiert.
Ziele klar definieren, schreibe sie auf und kontrolliere sie am Schluss sage ich immer.


Alles in allem war das ein gutes und erfolgreiches Jahr mit schönen und erfolgreichen Läufen und gewonnenen Erkenntnissen.

2018 kommen neue Sachen, die aber nun genau das beinhalten werden, woran ich Spaß habe.

Euch allen Danke ich für das Lesen meins Blog, für eure lieben Kommentar der letzten Tage.
Bleibt alle gesund und meinem Blog gewogen.

ich verbleibe mit sportlichen Grüßen
Euer Gnü aus Zü

Mittwoch, 22. November 2017

(fast) am Ende einer Reise ...

oder:
Wenn jemand eine Reise tut ...



Ja. Da kann man was erzählen.
Aber das Zitat, desto weiter ich reise, desto näher komme ich an mich heran, ist passender.

Ich weiß noch, als wäre es gestern gewesen, als ich die Einladungs-E-Mail zu meiner nächsten Reise bekam: 

"... das Team KoBoLT hat die Verlosung der Startplätze am Freitag (07.07.2017) vorgenommen.
Du hast einen Startplatz gewonnen!
..."

Wir saßen gerade sehr entspannt am Pool in Lanzarote und mir schlief sprichwörtlich das Gesicht ein.
"Duuu, Schaaatz ..." 😌
Nie im Leben hatte ich damit gerechnet. Und um genau zu sein, ich hatte es vollkommen verdrängt.

Auf einmal hatte ich ein neues Ziel. Eine Mission.
Und weil der Gnü so ist wie er ist und alles als eine (mehr oder weniger) kleine Reise zu sich selbst betrachtet, entstand der Plan im Kopf und nach und nach im Kalender, den KoBoLT in Angriff zu nehmen und nicht nur einfach dabei zu sein.

Wie bereitet man sich vor, wenn die Stecke 140 km betragen wird und das auch noch im November, mit allen Widrigkeiten, die nun mal im Winter auf einen zukommen können/werden.

Zum Glück hat man ein paar erfahrene Läufer im Netzwerk und bekam ein paar wirklich gute Tipps.
Sei es Essen, Gepäck oder einfach nur ob Stöcke zu empfehlen sind oder nicht. 😊

Der Plan, der ohne die sonst üblichen Tempoeinheiten auskam, dafür viele lange Läufe und 3 Wettkämpfe vorsah, von denen einer gehörig in die (Lauf)Hose ging, bereitete mir am vergangenen Sonntag, nach dem Revue passieren lassen, eine richtige Freude und ist doch gaaaanz sicher als ein Zeichen zu werten.



In den 8 Wochen (eigentlich 7) der Vorbereitung habe ich genau 1000 km, über alle Aktivitäten betrachtet, gesammelt und "ganz nebenbei" mit meinen (nur den) Laufeinheiten den Mt. Everest bestiegen.
Genau 8848 hm. Das entspricht genau meinem Minimalziel aus April 100 Runden beim Sächsischen Mt. Everest, was mein bisher längster Lauf über 24 Stunden war. Nun folgt also meine bisher längste Distanz über 140 km. In welcher Platzierung?

Die Klamotten sind gepackt und im Kopf kehrt so langsam Ruhe ein.
Alles ist getan. Nichts kann mehr getan werden. Jetzt zählt´s 😅



In 2 Tagen werden wir im Bus sitzen und nach Koblenz fahren, um möglichst alle unversehrt wieder in Bonn zu landen.

Was das bringt? werden einige fragen.
Nun, es ist eine Reise zu sich selbst. Es öffnet dir die Augen, was du leisten kannst, wenn du willst. Wenn du konsequent daran arbeitest. Auf ein Ziel fokussiert bist, es nicht aus den Augen lässt.
Ja.
Es kann kalt werden.
Es wird dunkel sein.
Es kann regnen.
Du wirst ins Zweifeln kommen und doch werde ich diese Reise zu Ende bringen.

Was kommt danach?
Ich weiß es nicht. 

Ich mache so viel von diesem Lauf abhängig.
Wie ich mich fühlen werde.
Wie es mir gehen wird.
Wie ich ankommen werde.
Erhobenen Hauptes, mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht, oder am Boden zerstört.

Dann wird entschieden, was 2018 und die weitere (Lauf)Zukunft bringt.

Euch danke ich wie immer ganz herzlich für das Dabei sein auf meiner Reise und das lesen meines Blog.


Sportliche Grüße in die Weiten der Republik
Euer Gnü aus Zü

Montag, 30. Oktober 2017

Finish ohne Ende ...

oder Ende ohne Finish 😟


Auch wenn es die Meisten nicht verstehen. Ich habe eine Medaille und eine Urkunde und doch nicht beendet.

War es doch nicht mein Ziel einen Marathon zu finishen.
Das Ziel war ganz klar 63 km 😩

Da so viele Fragen, ob es mir gut geht, ob ich verletzt sei, aufkamen, möchte ich versuchen, mich zu erklären, ohne ins Detail zu gehen.

Es waren die ganze Woche schon die Zeilen von Fury in the Slaughterhouse, die mir durch den Kopf gingen ...

Dies ist nicht die richtige Zeit für Fragen,
und auch nicht die richtige Zeit für Tränen.
Dies ist nicht die Zeit zu schlafen, jetzt wo wir gerade kämpfen,

und dies ist nicht die Zeit zu sterben.

Stell dir vor, du bekommst eine Diagnose, die mit gar nichts darauf hindeutet, dass du Angst haben musst.
Du wirst alt werden können, du bist in keiner Risikogruppe. Kein Übergewicht, kein Herzinfarktrisikopatient, Nichtraucher, keinen Alkohol, Sportler.
Und doch bleibt ein unkalkulierbares Risiko ...
Einer von 100.000 bei denen dies diagnostiziert wird ...
Keine Ursache bekannt ...
Kein Medikament auf dem Markt ...
Du musst damit leben und kannst nur eins tun: watch and wait!
Nicht mehr und nicht weniger.

Um vielleicht ein bisschen mehr zu erfahren, neue Chancen zu bekommen, fuhr ich am Sonnabend zu einem Info-Tag und hätte es sein lassen sollen.
Denn das Kopfkino ist ein unkalkulierbares Ding ...
Nachts vom Seminar geträumt ...
Morgens als erstes daran gedacht ...
Nach 35 km ...

Es lief so gut los.

Sonntag Morgens in Remscheid 😊

Das Unwetter hat den bergischen Kreis einigermaßen verschont. Bisschen Regen. Kühler geworden.

Parkplatz direkt vor der Sporthalle bekommen.
Startnummer bereits am Vortag abgeholt.
Stressfreier geht´s gar nicht mehr 😃

Als ersten Jens gesprochen, Ron ebenso. Zuletzt sahen wir uns in Wernigerode.



Corinna und Alex getroffen.


Alex hatte mich vor genau einem Jahr in Bad Salzuflen auf der FMB besucht. Vielleicht klappt es dieses Jahr auch wieder?!

Mit Michael und Andreas schon vor langer Zeit, als Ultra-Novizen so zu sagen, durch den Kellerwald gerannt.
Beim Brocken-Marathon vor 14 Tagen schon getroffen. In Remscheid dann mit Bild 😆


Vergeblich nach Andreas und Gerd Ausschau gehalten 😢

Pünktlich 8:30 fiel der Startschuss. Andreas und ich blieben zusammen. In 4 Wochen haben wir bereits ein gemeinsames Date in Bonn 😲 und konnten ein paar Dinge bequasseln.

In gemütlichen 5:50/km höppelten wir durch Lennep, um nach ca. 5 km Fahrt aufzunehmen. War mir doch etwas zu langsam.

Die folgenden Bergauf- und Bergabpassagen liefen richtig gut.
Letztens meinte mein Kollege beim gemeinsamen Lauf in Amberg: der läuft wie´n Flummi die Berge runter.
Ja. Das Fetzt. Macht Spaß. 
Auch bergauf kann ich konstant bleiben und konnte einige Schnaufende einsammeln.

Bis km 21, dem ersten Ziel beim Röntgen-Lauf, lief es einfach nur perfekt.

Die Strecke ist gut besucht und nicht so laut, wie man das von Stadtmarathons kennt. Fetzig. Leute nett. Alle gut drauf. Und das an einem Sonntagmorgen 😃

Die Zielgasse den Halbmarathonies überlassen und rechts gehalten. Der Sprechen nennt deinen Name, deinen Wohnort, die Zuschauer applaudieren. Du läufst weiter.

Das 2. Drittel unter die Füße nehmend. Stürmisch war es nur außerhalb des Waldes. Im Wald ist´s angenehm. Nur kalt, manchmal sehr kalt. Ich bin ein Weichei ...

Und Gedanken kommen auf.
Kalte Fingerspitzen. Durchblutungsstörungen. Griff zur Nase. Nein. Kein Bluten. Keine geschwollenen Hände. Wasserlassen klappt auch ...

Und doch ist bei km 30 der Stecker wie gezogen ...
Verpflegungsstand bei km 33.
Noch 30 km bis zum Ziel ...

Bis Kilometer 35 noch ok. Dann platzt die Bombe.
Ich kann an nichts anderes denken. Der Kopf macht zu.
Kein Horrorszenario. Und doch zu.
Ich gehe, versuche runter zu kommen. Laufe wieder an. Beobachte einen Habicht, der über uns kreist und seinen markanten Ruf ins bergische Land stößt. Denke an meinen Habichtswald zu Hause.

Auch keine wirkliche Lust die Kamera zu zücken. Wiederwillig machte ich ein Bild an der Müngstener Brücke, auf die ich mich so freute.
Auch die sonst so geliebten Downhillpassagen liesen das Herz kalt 😢 

Kilometer 37 die erste Erwägung eines DNF ...
Kilometer 39 stand der Entschluss fest ...
Aus!
Vorbei!
Ende!

Startnummer ab und ins 42,195-km-Ziel gegangen.

Die mich überholenden waren so lieb. Versuchten sie doch mich zu motivieren. Mich zum Laufen zu bewegen. Aber Nein.
Wenn dir der Arm fehlt, ein Bein, du kotzend am Streckenrand liegst, weiß jeder was los ist.
Die Gedanken im Kopf sieht man nicht.
Meine Krankheit sieht man nicht.
Watch and wait ...

Der Stadionsprecher sieht mich kommen:
"Der Mann in Rot."
"Ohne Nummer."

Wer Ahnung hat, wüsste was das heißen soll ...
Die Zuschauer applaudieren.
Mir ist einfach nur zum Heulen.
Jemand will mir eine Medaille um den Hals hängen. 
Ich zieh den Kopf weg und nehme sie in die Hand.
Ich habe sie mir nicht verdient.
Sie nicht gewollt.
Jeder, der hier sein Ziel hatte, hat sie sich erarbeitet. Verdient. Verdient Respekt.

Stopp-Taste an der Suunto.gedrückt.
4:11h 😢

Ich schleiche zum Bus.
5 Minuten muss ich die fröhlichen Menschen, Finisher, aushalten.
Dann schließen sich die Türen.
Und meine Pforten öffnen sich ...
Die Tränen schießen.
Ich sollte nicht hier im Bus sein.
Ich sollte da draußen sein.
Nicht wegfahren.
Sollte laufen.

Ich muss mich hocken.
Kann nicht stehen.
Die Beine geben nach.

Jemandem fällt es auf und kommt zu mir. "Ist alles in Ordnung? Kann ich helfen?" 
Nein! Nichts ist in Ordnung. Aber helfen kannst du mir nicht. So leid es mir tut. So sehr freut es mich auch.

Die Fahrt scheint nicht vergehen zu wollen. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis wir am Sportzentrum ankommen.
Ich springe aus dem Bus und laufe zur Sporthalle.

Corinna hatte meinen Post gelesen und nach mir gefragt. Sie sei auch schon da.
In der Halle fingen wir uns auf. Wie unsere Handgelenke verrieten, haben wir eine Gemeinsamkeit ...


Nach der heißen Dusche und einem sehr verständnisvollem Gespräch ging es uns, mir auf jeden Fall, deutlich besser und ich machte mich auf den Heimweg. Dankeschön Corinna ...

Einen Vorteil hatte der Abbruch auf jeden Fall: ich würde unsere Tochter noch sehen, die zu Besuch ist, denke ich 💕

Zu Hause angekommen, mit der Herzdame die Erlebnisse vom Sonnabend geteilt und nach einem leckeren Carbo-Loading mit sehr gesundem 2015er-Traubensaft 😊 ging es dem Gnü schon wieder sehr viel besser.


Damit haken wir das ab. Werden schön waiten und watchen und weiter latschen 😁 #LaufenIst(Über)leben

Ich danke allen von ganzem Herzen der Nachfrage und für das Lesen meines Blog, was ja nicht nur ein HippHippHurra-Blog ist, sondern ein bisschen Tagebuch.
Und es ist einfach nicht jeder Tag Friede, Freude, Sonnenschein.

Macht´s alle gut, bleibt schön und gesund und wenn ihr mir einen Kommentar hinterlasst freue ich mich noch mehr.

Euer Gnü aus Zü

Samstag, 21. Oktober 2017

Glück und Dankbarkeit ...




Ich besuchte in der vergangenen Woche meine Frau auf Arbeit und gemeinsam nutzen wir die Mittagspause, um die letzten Sonnenstrahlen bei einem Käffchen und einem Stückchen Kuchen zu genießen.
Dabei las ich das Zitat auf ihrem Tresen und es ging mir beim vergangenen Marathon durch Dresden nicht aus dem Kopf.

Es war mein 3. Start in Dresden. Mein 18. Marathon seit 2012 und es sollte mein letzter Stadtmarathon sein.
Doch bei der Dankbarkeit, die ich im Ziel empfand und als der glücklichste Mensch am Sonntag nach Hause fuhr, bin ich mir da gar nicht mehr so sicher 😏

Wie das?
Erfahrt ihr im neuen Beitrag zum 
19. Piepenbrock Dresden-Marathon. 

Bei mir ist es mit der Planung so, dass ich mir 2 Highlights für das Jahr aussuche und jeder Wettkampf im Jahr ist ein Stück auf dem Weg zum Highlight.

Das sollte im Frühjahr der Treppenmarathon in Radebeul seiin und für des 2. Halbjahr bin ich so ein bisschen zum Höhepunkt gekommen, wie die Jungfrau zum Kind, so zu sagen.
Ich meldete mich, ein klein bisschen naiv, zum KoBoLT an und als wir ganz entspannt in Lanzarote am Pool dösten, schlief mir beim Erhalt einer E-Mail buchstäblich das Gesicht ein.
Man hatte mich tatsächlich in den Kreis der Starter aufgenommen und ich musste einen Plan machen, wie ich wohl 140 km im November auf dem Rhein-Steig schaffen werde.

Also bot es sich schließlich an, den Brocken-Marathon, Dresden und den als nächstes anstehenden Röntgenlauf dazu zu nutzen.
Eine echte Marathon-Vorbereitung, wie ich sie in den vergangenen Jahren absolviert habe, fand nicht statt. Vielmehr ist das Laufen im Wettkampf eher der Disziplin förderlich, nicht zu trödeln und nicht mal einfach auf die Pausen-Taste zu drücken 😲

Wir fuhren am Sonnabend sehr entspannt Mittags aus Gnü´s Revier los, mit Ziel Marathon-Messe.
Die Herzdame wurde bei den Schwiegies abgesetzt und weiter ging´s zum Messezentrum.

Bei der Dealerin des Vertrauens neue Socken erstanden und so für das kommende Jahr ausgestattet. Für´s erste wenigsten 😆


Dankeschön, Carola, für die perfekte Beratung. Da merkt man, wer mit Leib und Seele Verkäufer ist 👍

Mit den neuen Errungenschaften, ich hätte den Stand leerkaufen können, machte ich mich auf den Weg zur Familie, die auf mich mit dem Abendessen warteten.

Lecker Essen, mal nicht PPP (Peter´s Pasta Party) dafür hat Omi aber für das Auffüllen des Speicher gesorgt.
Der Abend endete mit vollgefressenem Wänstchen und 4 Bieren 😵

Der Wecker bimmelte und nach gemeinsamem Frühstück machte ich mich auf den Weg.
Auch als Dresdner ist es bei dem Bauboom schwierig einen Parkplatz zu finden und seit meinen Ortskenntnissen sind ja schon ein paar Jahre vergangen 😌

Am Alten Kraftwerk fand ich aber einen und was sind schon 1000 Meter bis zum Start.
Nur 1000 Meter hin, 42000 Meter Laufen, 500 zum Start, zur Klamottenaufbewahrung, zur Dusche ...
Es summiert sich 😱

Noch mal über die Messe und bei Webinero nach dem Befinden fragen.



Langsam wurde es dann auch Zeit, sich in das Outfit zu werfen und den Start suche, der wegen der Bauarbeiten auf der Marienbrücke verlegt wurde.



Am Block "B" angekommen und sehr einsam gefühlt, traf ich Carmen, Jörg und Karsten.
So vergingen die Minuten wie im Flug und durch die Verspätung des Topp-Läufers fiel der Startschuss mit 5 Minuten Verspätung.

Da die Marathonis und die Halbmarathonläufer gemeinsam starteten hieß es aufpassen und nicht überziehen.
Aber wie das immer so ist 😉

Der Blick auf die Uhr sagte nach 2 km: viel zu schnell, aber es lief. Also der Gnü lief und fühlte sich wunderbar.

Die Strecke ist einem beim 3. Start nun auch ein bisschen bekannt und man weiß, was wann kommt.
Und der Hammer würde kommen. Spätestens in Runde 2 auf dem Käthe-Kollwitz-Ufer.

Durch die Innereneustadt und vorbei an vielen Szene-Kneipen ging es zur Garnisonskirche.
Hier fanden, früher wenigstens, die Tonaufnahmen des Dresdner Kreuzchores statt, in dem mein Bruder sang.

Es folgte das für mich schlimmste Stück: Einlauf in den Tunnel und Aufstieg zur Waldschlösschen Brücke.



Zum einen hat sie Dresden zur Aberkennung des Weltkulturerbes verholfen und mir fast zum Hörsturz 😕

Muss man denn wirklich am Ende des Tunnels eine Samba-Truppe positionieren?
Ich denke nicht und steckte mir die Finger in die Ohren. Läuft sich zwar doof, ist aber die einzige Chance dem Lärm Abhilfe zu schaffen.

Über die Brücke und auf die Fetscherstraße mit den ersten schweren Gedanken. Vorbei am der Uni-Klinik, in der Mama bis zum bitteren Ende gegen den Arsch Krebs gekämpft hat.

Kurz danach auf der rechten Seite die Container-Burg, wo mal die Hallen meines erster Arbeitgebers standen.
Dahinter die Silberware, wo Mama als Betriebs-Friseurin den Angestellten Montags die Haare schnitt. Ja. Es gab schon gute Sachen in der DDR.

Über die Kreuzung weiter und rechts meine erste Wohnung, die wir 1993 gen Westen verließen.

Durch den großen Garten und der Gnü kannst nicht lassen, das Handy zu zücken 😉


Zurück in Richtung Fetscherplatz und vorm Abbiegen in die Striesener Straße kommt mir Torsten entgegen. Kurzer Gruß und "Hallo, Du packst das!"

Runter zum Terrassenufer, entlang der Anlegestelle der weißen Flotte und den Dom vor Augen.
Auch hier wieder Erinnerungen an vergegangene Kindheitstage.

Vor uns war nichts sicher und Dresden hatte genug zu entdecken. Zum Beispiel die Hochschule für bildende Kunst, wo ein Fenster seinerzeit offen stand und bei uns Jungs war die Neugierde einfach zu groß. Wir mussten herausfinden, was da verborgen stand.
Auch wenn wir viel Blödsinn gemacht haben; wir haben nie etwas zerstört oder beschädigt und wir hatten Respekt.

2. Runde.
Am Italienischen Dörfchen links halten und Getränkestand mitnehmen. Über die Augustusbrücke und am 1. Interhotel Dresdens vorbei.

Mit Rückenwind geht´s am rechten Elbufer entlang in Richtung Waldschlösschen-Brücke.

Am Rosengarten vorbei. Ein Pimpf, der neben mir her lief und Schritt hielt.
Er lies mich nur kurz am Diakonissenkrankenhaus an den aufgegebenen Kampf unseres Vaters denken. Der Junge lies sich zurückfallen, weil sein Vater hinten auf ihn wartete.

Wieder über die Waldschlösschen-Brücke und dieses Mal ohne Samba-Lärm.
Hinter der Brücke rechts auf das Käthe-Kollwitz-Ufer. Gerade kommen mir die 3:00 Stunden Zugläufer entgegen und ich merke mir die Uhrzeit.

Rechts ab und die Lothringer Straße gekreuzt, welche unser Weg vom Elternhaus zu "unserer" Elbe war als Kinder. Sei´s zum Drachensteigen oder Butterbemmen werfen 😃

Dann das Brett! Wende und gegen den, recht starken, Wind zurück. Ein Läufer lief zu mir auf und ich hängte mich an ihn dran.

Die Zeit bis zum Punkt, wo mir die 3h-Läufer entgegen kamen, betrug 16 Minuten. Oh ha. Das wird was!

Bis zur Fetscherstraße blieb ich am Laufkollegen dran, dann lies ich ihn ziehen und kämpfte weiter.

Wieder in den großen Garten, doch dieses Mal recht einsam ohne die Halbmarathonis.

Am Straßburger Platz Verpflegung fassen und richtig gut am Müsliriegel verschluckt.
Gehustet, nach Luft geschnappt, nichts zum Spülen 😢.
Weiter!

Fetscherplatz erreicht und wieder links auf die Striesener Straße. Ich kämpfe und doch ist es die Oma, mit der Mundharmonika, die mir ein Lächeln entlockt, wie so viele andere Menschen, die uns an der Strecke Anerkennung zusprechen.
Oder die beiden Mädchen mit dem Plakat: "Papa, Du hast es so gewollt!" Unweigerlich muss ich lachen und an meine Kinder denken 💗

Dann sehe ich tatsächlich Hartmut vor mir?
Ich laufe an ihm vorbei, wir reichen uns die Hand, ich drücke ihm die Daumen.

Weiter zur Steinstraße, wo wir Schwimmunterricht hatten.
Links. Zum letzten Mal auf das Terrassenufer.

Plötzlich stehen die Schwiegis an der Seite. Leider nur ein kurzes Hallo und Winken. Endspurt.  Die letzten knappen 2 Kilometer und dann ist sie endlich da, die Zielgasse.

Links um die Kurve. Und da stehen Thommy, Harry und Jens. Was freue ich mich, sie zu sehen.
An die Seite und Abklatschen.


Rechts und Zielbogen vor Augen.
Meine Augen suchen die Herzdame und zur gleichen Zeit finden wir uns.


Kusshand und schon seh ich links Kerstin und Gunnar. Mehr als ein Winken bleibt nicht, denn da ist schon die Zielmatte und es heißt Stopptaste drücken.
Geschafft!
Medaille um den Hals und hoch zum Ausgang der Liebsten entgegen.

Kuss und Glückwünsche. Unerwartet zeitig. Sie hatte mich noch nicht erwartet.

Kerstin und Gunnar kamen zu uns und zusammen suchten wir Harry und Thommy.


Es war einfach so unglaublich schön, sie alle zu treffen.
So lange war es schon wieder her. Kerstin und Gunnar 4 Wochen zuvor beim ArberlandUltraTrail und Thommy die Woche zuvor bei gemeinsamer Edersee-Umrundung.

Wenn mir nicht immer so schnell kalt werden würde, ich hätte ewig mit euch quasseln können, aber auch die Schwiegis warteten auf uns und den Heimweg hatten wir auch noch vor uns.
Aber den nicht ohne Kuchen 😋



So ist also mein 3. Start ein voller Erfolg gewesen und ich der dankbarste und glücklichste Mensch, den es an dem Tag in Dresden gab.


3:24:55 h und Platz 22 in der AK45 waren völlig unerwartet und lassen auf einen guten Lauf in Remscheid und beim KoBoLT hoffen.
Ich werde berichten 😁

Euch danke ich allen ganz lieb, dass ihr mir den Tag so versüßt habt, für das Lesen meins Blog und freue mich noch mehr, wenn ihr mir einen Kommentar hinterlasst.

Bis zum nächsten Bericht zum KoBoLT verbleibe ich
mit sportlichen Grüßen
Euer Gnü aus Zü