Sonntag, 12. Januar 2020

Neues ...

findet sich über all 😉
Auf Schritt und Tritt 😍



Unter jeden Stein, selbst wenn man der Meinung ist, schon jeden umgedreht zu haben.


So auch bei jeder Tour. Selbst wenn man die Runde schon zum x-ten Mal gelaufen oder geradelt ist 💚

Auch wenn das mitunter fast an Suizid grenzt 😳

Ich bin ja inzwischen wirklich am ernsthaften Überlegung, ob man sich in seiner Freizeit den Stress auf unseren Straßen auch noch antun soll 😖

Zu oft wird man als Radfahrer zu eng überholt. Zu oft vor Kurven. Zu oft vor der Bergkuppe.
Und immer denke ich bei mir, ob denen bewusst ist, wie viel Risiko das in sich birgt. Das es Verkehrswidrig ist denen eh egal 😡
Aber es könnte euer Sohn, euer Ehemann, eure Väter sein, die ihr da so gefährdet 😪


Was ist in der Woche passiert?
Was gab es Neues?



Zum ersten Mal habe ich meinen neuen Sattel an die frische Luft gesetzt 😃
Zum Vorteil hat´s auch noch verholfen. Denn der einsetzende Regen konnte so dem Po nichts anhaben 😂
Na gut. Auch die Schutzbleche waren nicht unschuldig 😉



Die erste Woche habe mit gezielten Training nach Plan hinbekommen, wenn ich auch die Umfänge und Anforderungen im Plan erstmal nicht beachte.

Am Montag stand im Plan Stabitraining und das Ergebnis dessen war ein ordentlicher Muskelkater in den Armen und im Bauch und mir stellte sich die Frage, was wohl bei denen ist, die sich die letzte 5 Jahre und länger nicht mehr bewegt haben 😲
Bei mir waren es lediglich 3 Wochen seit ich das letzte Mal meine kleine Fitnessecke besucht hatte 😓



Der Dienstag hatte mir bereits seit dem letzten Arbeitstag im alten Jahr Kopfzerbrechen bereitet: Erste Tour im neuen Geschäftsjahr und die gleich so, dass sie sich gewaschen hatte.


Ab in die Eifel. Nähe Monschau. Das wiederum ist mir natürlich aus diversen Meldungen über einen da stattfindenden Lauf bekannt. Aber selbst hat es mich noch nie in die Eifel verschlagen.

Um so erstaunter war ich, was das doch für eine feine Ecke ist, wenn man eben die Augen aufhält und auch noch die Sonne hervorlugt 😉



In den Nationalpark Eifel muss ich noch mal hin. Also auch da wieder was Neues erlebt und erfahren 😉


Natürlich muss man sich bewegen, wenn man nach 630 km aus´m Hotel Henry fällt 😲




Also ab in die Laufschuhchen und Peter nad Labem gespielt 😂

Meine Dresdner Freunde wissen, was ich meine.
Immer schön an der Elbe entlang und ich fand´s für mich nach einem 1/4 Jahr Pause fast so, als ob ich geflogen sei 😂

Am Mittwoch habe ich mich getraut das MTB, trotz gebrochener Speiche, aus dem Keller zu holen und in die Dunkelheit zu starten.

Und auch da kann man etwas entdecken, wenn man die Augen aufhält. Zum Beispiel Rehe, die man auf dem Feldweg aufscheucht 😲


In Zukunft werde ich versuchen Straßen zu meiden und meine Touren soweit wie möglich auf Radwege zu verlegen 😞




Donnerstag. Regen. Ganztägig. Von Starkregen bis Sintflut hatte ich im Sauerland glaube ich alles.
Um so froher war ich, als ich in meinem nordhessischen Züschen ankam, nachdem ich das sauerländische schon passiert hatte und hier "nur" noch ein feiner Nieselregen nieder ging 😱
Nun gut.
Aber das ist das, was Spaß machen kann. Wenn man drauf steht.
Und der Gnü mag´s 💚
Also Plitsch Platsch, Plitsch Platsch ab auf den Trail und die Pfützen mit der Stirnfunzel ausgeleuchtet 😎



Dat war prima 💚

Jupp. Wenn die Schuhe quitschen und das Wasser wieder oben rausschwappt ...
Und die Stirnfunzel kam ja zum letzen Mal auf Teneriffa zum Einsatz 😭



Dafür aber gaaanz lange 😂



Sonnabend hieß es mal wieder Fotorunde mit Horst 😊
Den Termin habe ich schon fest im Kalender stehen gehabt und umso mehr freute ich mich, dass der Tag mit Sonnenschein begann und ich die Stirnlampenrunde im Sonnenschein ablaufen konnte.



Was schön, wenn der gefrorene Nebel in der Sonne schillert und man allein durch Wiesen und Wälder höppeln darf 💚

Aber dann ...
Ab nach Schauenburg-Hoof.
In der vergangen Woche erst kam im hr-Fernsehen ein Beitrag über den Habichtswaldsteig und auch die Scheuenburg wurde erwähnt 😍
Außerdem war mein letzter Besuch, bei meinen Extratouren und auf dem H4, so lange nicht her.

Mit 4 Frauen und 4 Männern machten wir uns auf die Umrundung der Schauenburg.



Fanden Orte, die zum Verweilen und Fachsimpeln einluden 😊

Sahen Dinge, die man ohne Tipps nie sehen würde. Danke Horst 👍



Und die man ganz genau ins Visier nehmen muss 😂


© Heikes Fotosherz
Danke für den tollen Schnappschuss Heike 😍

Wir waren dieses Mal sehr langsam unterwegs und Horst trieb uns ein bisschen zur Eile, denn der Große Schönberg stand noch auf dem Plan.
Eile war geboten und wurde sogar belohnt.
Horts hat wohl doch einen heißen Draht zum Wettergott 😉


Ein toller Sonnenuntergang erwartete uns da auf 483 m üNN



Und natürlich auch hier eine Aufgabe von Horst, die es zu bewältigen gab 😉



Wobei ich der Meinung bin, dass ich die Wanderbank in Schauenburg besser getroffen habe 😊



Nun gut, ich bin ja noch Lehrling, der Zauberlehrling. Äh Fotolehrling 😂

Also wie Eingangs geschrieben: sei nicht der Erste neues zu erfassen.
Nein. Man muss auf die hören, die sich auskennen 😉
Und Altes gehen lassen ist oftmals auch die einzige Möglichkeit, sich dem Stress zu entziehen.

Zum Einen sind eben die Radwege dafür hilfreich und auch das Fotografieren ist eine Möglichkeit Ruhe zu finden, wenn auch die Technik eine zitternde Hand kompensieren kann. Aber den Blick und die Geduld ist Aufgabe der Person hinter dem Sucher 😊😊😊

In dem Sinne suche ich auch in der nächsten Woche wieder nach neuen Aus- und Einblicken und danke euch von ganzem Herzen für das Lesen meines Blog und kann euch wieder nur bestätigen:

Wer sich bewegt, bewegt was!
Und wenn es die Kamera vor der Brust oder das Spinnennetz unterm Po ist 😏

Ich verbleibe mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik
Euer Gnü aus Zü

Sonntag, 5. Januar 2020

neues Jahr ...

neues Glück 💓



So kann man es schon als kleines Glück empfinden, eine an sich doch unscheinbare Glaskugel mit 80 mm Durchmesser in der Hand zu halten und die Welt neu zu entdecken 💓

Verrückt 😉

Genauso verrückt ist es wohl, sich über einen neuen, ersten Schritt zu freuen und das als Glück zu bezeichnen.

Aber genau das ist es: ein Glücksgefühl 😍

Viele Wochen habe ich mich schon darauf gefreut, es niemandem verraten 😏


Der 01.01.2020 sollte mein Wiedereinstieg ins Laufen sein. Eine Rückkehr zu vergangenen Tagen.

Aber ohne Rückkehr in alte Verhaltensmuster.
Nein!

Das will und werde ich nicht. Versuche es doch wenigsten.

Ich werde mich nicht mehr so unter Druck setzen und getreu dem alltäglichen Irrsinn nach Höher, Schneller, Weiter nacheilen.

Nein!
Darauf habe ich einfach keine Lust (mehr) 😔


Die Auszeit tat gut, hat geerdet und neue alte Hobbys möchten auch bedient werden.


Das Mitnehmen der Kamera zum Laufen ist eher unwahrscheinlich. Doch auf dem Rad ...

Da wird sie mich bestimmt des Öfteren begleiten und ich hab da schon eine wunderbare Idee, wie ich sie schützen und doch mitnehmen kann 😉

Doch nun ist erst einmal die erste Woche des neuen Jahres "abgelaufen" und der Gnü ganz zufrieden.

Mit sich.
Mit dem Orthopäden.
Mit dem Osteopath.
Mit dem Physiotherapeut.
Mit dem Knie.

Rundum so zu sagen 💞

KW1 2020
32 km gelaufen
14 km gewandert

Nun gut. Es sind noch keine Megastrecken, doch der Anfang ist gemacht und darauf kann man aufbauen.


vernebelter Jahresstart 😐
Zumal der eigentliche Trainingsplan ja erst in der kommenden Woche starten wird 😲

Ups, I did it again ...


Da war das böse Wort "...plan" schon wieder.
Nun gut. Einen kleinen Anhaltspunkt braucht man schon, um 50 km abzuhöppeln, auch wenn andere immer so frei sind zu behaupten: ein Marathon geht immer!


Nein. Tut es nicht.
Ein Marathon ist und bleibt eine Extrembelastung.
Belastung für den Körper. Physisch als auch Psychisch. Ob ihr´s glaubt oder nicht. Das ist meine ganz feste Überzeugung und jede andere Behauptung erachte ich als Blödsinn.


Es gibt Menschen, die haben einfach Glück, mit Kondition und Anatomie haben und auch ein bisschen mehr Disziplin im Lebensstil wahren (können).

Für andere wiederum wird ein Marathon nie erreichbar sein. Ob sie wollen oder nicht.
Ist auch nicht schlimm.
Ich werde auch nie aus einem Flugzeug springen.
Einfach weil ich dazu zu viel Schiss habe. 

Es aber auch nicht möchte.
Zu lange habe ich dafür gesorgt, das Hubschrauber "oben" blieben. Also verstehe ich nicht, warum man unterwegs rausspringt 😃

Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen 💓



Und das sind und bleiben meine Leidenschaften 💓
Kuchen und diesen dann wieder ablaufen 😉😄
Voll bekloppt 😂

Ich danke euch mal wieder von ganzem Herzen für´s Lesen meines Blog, wünsche allen natürlich noch alles Gute für das neue Jahr und das ihr alle eure Ziele, Pläne, Vorhaben und guten Vorsätze erreichen mögt.


Ich kann auch im neuen Jahr ganz fest ans Herz legen:
Wer sich bewegt, bewegt was!

und wenn es Pläne im Kopf sind, die umgesetzt werden wollen 😉

Mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik

Euer Gnü aus Zü

Samstag, 28. Dezember 2019

Ein Jahr ...

zum Vergessen 😢
zum Zusammenfassen 😌
zum Zurückblicken 😏



Okay.
Ja, ich hatte schon bessere.
Doch ist es wirklich besser, nicht zu vergessen und so die Fehler zu vermeiden, die man bereits in der Vergangenheit gemacht hat.
Es heute doch schließlich besser wissen muss.

So bin ich froh, dass ich das Jahr 2019 zu den Akten legen und mich auf 2020 freue darf.

Zu viel ist nicht so gelaufen, wie ich es vor hatte und der Gnü ist  schon mal gar nicht so gelaufen, wie er wollte 😔

Das Jahr der neuen AK fing sehr holprig an und wurde gegen Ende des selbigen immer holpriger, bis (er) gar nichts mehr lief.
Aber das habe ich glaube ich nun ausführlich ge- und beschrieben und so will ich mich auf die Zusammenfassung beschränken.

Nun will ich doch eigentlich gar nicht so sehr jammern und klagen. Denn im Nachgang betrachtet, hätte es ja noch viel schlimmer kommen können.

In Summe konnte ich wegen des Knies 4 Wettkämpfe nicht antreten. Noch schlimmer waren aber eher die, die ich gar nicht erst angetreten habe, weil ich keine Lust hatte.

Stattdessen stellte der Gnü sich eine Laufunlustbescheinigung aus 😂


So verzichtet ich auf eine Anmeldung für Marburg, fuhr nicht nach Herne zum 6h-Lauf und schon gar nicht nach Suhl, um ein Held zu werden bzw. wäre das auch gar nicht gegangen und gehen wollte ich auf keinen Fall 😕

Der Oktober hat mich dann, sagen wir mal so: geerdet.
Ich empfand das Laufen auf einmal als gar nicht mehr so wichtig und muss gestehen: auch heute noch nicht 😱

Ich habe einfach noch nicht die richtige Lust.
Obwohl ich schon wieder ein paar neue Schuhe und auch einen neuen Laufrucksack besitze und noch viel schlimmer: Tickets für den einen oder anderen Start und hoffe doch sehr, dass die Lust zurückkommt 😞

In Summe sah das Jahr so aus:



  • 5600 km gekurbelt
  • 2040 km gelaufen
  • 1500 km gewandert
  • unzählige neue Eindrücke gewonnen
  • eine alte Leidenschaft wiedergefunden


Und gerade dieses ist es, die mich in den letzten Wochen noch mehr das Laufen vergessen lies 😱

Dafür mich zu neuen Ideen anstiftete und ich so manchen Wettkampf wieder nicht antreten möchte.
Ich werde es in Zukunft wohl deutlich ruhiger angehen lassen und auf eine liebgewonnene Blogger-Freundin hören. Danke dafür, Margitta 💕


Im September werde ich meine Idee, mit dem Rad von Amberg nach Fritzlar zu fahren, in die Tat umsetzten und aus dem Grund auf einen 3. Start in Bodenmais verzichten.
Schließlich bietet es sich an, wenn die Geschäftsleitung zur Tagung ruft 😉

Auch die schon obligatorischen Jahresabschlüsse in Schmallenberg, Wernigerode und Remscheid stehen nicht auf der Wunschliste.
Stattdessen lediglich:
Gesundheit, Frieden und Glück.

Und ich denke, dass ist doch so viel wichtiger, als noch eine Medaille an der Wand.
Nur ganz verzichten möchte ich dann doch nicht 😉

Und schon gar nicht auf die vielen Freunde, die ich durch die Lauferei gefunden habe und natürlich auch nicht auf euch, liebe Leser meines Blog.

Damit ist dann aber auch das Buch für 2019 
geschlossen und ich möchte mich bei allen bedanken, die sich die Zeit genommen haben und so fleißig mitgelesen und kommentiert haben.
Ich freue mich auch im neuen Jahr auf euch, wünsche euch einen guten Rutsch und vor allem Gesundheit für 2020 und vielleicht sieht man sich ja irgendwo.

Ich verbleibe mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik
Euer Gnü aus Zü

Montag, 2. Dezember 2019

meine Neue Alte...

Nein, nicht was ihr denkt 😉
Nein. Meine neue Leidenschaft Fotografieren mit einer alten Kamera 😃


Wie in meinem letzten Beitrag schon geschrieben habe ich wieder Blut geleckt.
Leider (noch) nicht am Laufen, dafür am Fotografieren.

Und warum Alt?
Ich bin der Meinung, da wir ja gerade alle so heftig über Ressourcenschonung sprechen und uns gegenseitig fast zerfleischen, kann man auch vorhandene Dinge nutzen, anstatt immer gleich neu zu beschaffen.

Im Job hatte ich da auch mal so ein Erlebnis:
Ein Kunde von mir kaufte im Jahr 100e Stück Außenvibratoren 😰
Nichts, was ihr da wieder denkt 🙈
Ich nenne das auch gern Druckluftspecht 😂
Das ist ein Gerät, was man an Silos anbringt und so das Schüttgut zum rutschen bringt.
Er kaufte also sehr viel davon und ich fragte warum. Seine Antwort: na wenn die defekt sind beschaffen wir eben neue.
Ja aber ...
Das kann man doch instand setzen, oder wer kauf ein neues Auto, weil der Ascher voll ist?

So sehe ich das privat auch und so stand für mich außer Frage, anstatt einer neuen Kamera, mich auf dem Gebrauchtmarkt umzusehen.
Und voilà
Da ist sie nun 😍
Über die Plattform, die sich mit Kleinanzeigen beschäftigt, bin ich in der näheren Umgebung fündig geworden und ein Teleobjektiv habe ich auch noch gefunden 😊 

So habe iuch mich doch glatt in meine neue verschossen und Motive findet man ja in Nordhessen auch noch genug 💚

So habe ich also mit Unterstützung meines Therapeuten, meiner neuen Kamera und eigener Stärke mein Kranksin überwunden und streune nun also nicht mehr rasend durch den Wald, sondern manchmal eher in tiefster Gangart auf der Suche nach Motiven, die eingefangen werden wollen 💚

mal von ganz nah 😊

mal mit nass werden 😊

mal im Nebel 😲

mal durch Bäume 😍

Oder auch mal so nah, wie´s nur geht 😰

Aber immer mit Leidenschaft und in der Hoffnung, dass die Leidenschaft für´s Laufen auch wieder aufkommt 😳

Aber Dezember gönne ich meinen Schuhen noch eine Auszeit und ich denke, wenn das Gänschen erst vertilgt ist, wird die Waage schon sagen, was zu tun ist 😂😂😂

Der November kann sich trotz Knie-Handicap sehen lassen und der Gnü ist zufrieden, die Kilometerleistung, die ich sonst laufend zurücklege, auch mit Wandern erreicht zu haben 😉
Immerhin 340 km 😲


Ob das der Orthopäde unter spazieren verstanden hat?
😂😂😂

Dir liebes Tagebuch und euch, liebe Leser, danke ich mal wieder für´s zuhören und lesen meines Blog und kann nur wieder bestätigen:
Wer sich bewegt, bewegt was!
Und wenn es die Kamera ist, die auf der Brust hin und her schaukelt 😉

mit sportlichen Grüßen in die Weiten der Republik verbleibt
Euer Gnü aus Zü

Mittwoch, 27. November 2019

6 ...

Wochen 😉
War der Peter Krank.
Nun darf er wieder.
Gott sei Dank 
😊




Jaaaa.
Heute war es endlich soweit und der Onkel Doktor hat mich wieder den Geheilten zugeteilt 😗

Am 17. Oktober war der Tag, den ich gern vermieden hätte und doch nicht umhin kam 😣

Der Sturz auf Teneriffa machte dem Meniskus den Gar aus 😩
Wie der Osteopath aber schon sagte, muss der Riss kein Andenken an Teneriffa sein. Der kann schon gern ein paar Tage/Jahre alt sein.

Wie ich dieser Tage in dir, liebes Tagebuch, nachlesen konnte, war ich bereits 2018 in Frankreich bei der Erklimmung des kleinen Ballons gestürzt und auf´s linke Knie gedonnert 😩


Oder auch ein Überbleibsel von der Zeit bei der Landesverteidigung?

Schließlich sind wir in den 8 Jahren auch da genug rum gerannt.
Über die Höhen von Schaumburg/Lippe in der Grundausbildung in Bückeburg.
Beim Unteroffizierslehrgang in Kühlsheim.
Durch die Wälder der Oberpfalz in Weiden beim Feldwebellehrgang.

Doch diese Zeit ist vorbei. Liegt nun schon fast 20 Jahre hinter mir und der Eingriff ins Knie nun 6 Wochen 😎

Die erste Zeit war´s wirklich sehr hart.

Stillhalten 😡
Geduld üben 😱
Genau das, was nicht meine Stärke ist 😩

Aber!
Ich habe es doch hinter mich gebracht 😏


6 Wochen Krankengymnastik beim Profi 😊

3 Wochen Krankengymnastik in meiner kleinen Fitnessecke 😉
6 Wochen spazieren und kein Laufen 😓

Ich bin den Worten und Anweisungen des Orthopäden gefolgt, habe die Ratschläge und Erfahrungen lieber Menschen (Danke Margitta) beherzigt, den Laufschuhen und dem Rad eine Auszeit im Keller gegönnt.

Auch wenn´s schwer fiel!
Anfangs sehr schwer!


Während ich bereits in der 2. Woche nach der OP auf dem MTB saß, hat mir der Orthopäde bei der Nachuntersuchung klipp und klar Sport- und Autofahrverbot erteilt.
Vielleicht brauche ich solche klaren Ansagen 😓


Ein weiteres Handicape war der dummer Ausrutscher in der Badewanne beim Duschen 😲




Die Schmerzen waren die Hölle, das kann ich euch schwören.

Waren doch aber vielleicht auch gar nicht so verkehrt, haben sie mir doch letztlich Radfahren vermasselt 😂
Inzwischen sind die Farben des Hinterns verblasst, wie auch die der Wälder 😩

Wenn man krank und unsportlich daheim sitzt, hat man auch mal Zeit ausgiebig Zeitung zu lesen und Angebote wahrnehmen zu können, die man sonst nicht nutzen kann.

Meine Leidenschaft für´s Fotografieren und meine Liebe zum Wald kamen gut überein, als der Naturpark Habichtswald eine Fotorunde an der Siedlung Altenburg und Falkenstein anbot.

Kenn ich den Habichtswaldsteig schon von meinen Trainingsläufen, so bin ich doch tatsächlich noch nie zur Falkenburg hoch gelaufen, sondern immer, im "Tunnelblick", an ihr vorbei.

Was bescheuert!



Denn die Aussicht über Nordhessen bis hin nach Warburg sind es allemal Wert, öfter einen Gang raus zu nehmen und in sich zu gehen 💚








Kaum 2 Wochen später die nächste Gelegenheit: Fotorunde durch´s Firnsbachtal und zum Hirzsteinblick.
Na, das lasse ich mir doch nicht entgehen, zumal ich das Firnsbachtal sehr mag 😍 und die ersten Tipps von Hort gleich vertiefen und Umsetzen konnte. 
Vielen Dank dafür 👍



im Firnsbachtal


gelocht :-)


des Teufels Mauer


vom Hirzsteinblick 😍
Vielen Dank an die Organisatoren vom Naturpark Habichtswald 💚 und Horst Siebert.

Und vielen Dank an Heike für den Schnappschuss vom Gnü in Aktion 😉



©Heike Stohwasser
Auch wenn die Bilder in Aktion sonst eher anders aussehen 😉


©René Nicolai
Beide aber von ganz tollen Fotografen 😍
Bald sollte es allerdings wieder mehr Bilder von der letzteren Art geben 😊

Zurück zum Fotografieren:

Sagte ich schon Nordhessen ist schön? 💚
Folgt mal dem Link zum Habichtswaldsteig und geht ihn ab. Ein Traum 💚💚💚

Am Sonntag habe ich dann so ein (für mich) gutes Foto eingefangen



an der Eder 
Ein Traum ist auch, dass ich nun das Ziel erreicht habe und ENDLICH wieder die Laufschuhe schnüren darf, obwohl: so böse war ich nicht, dass sie Ruhe haben durften, konnte ich doch eben wieder mal andere Dinge tun, die man vor sich her schiebt und die es allemal Wert sind, beachtet zu werden.

Wanderungen zum Beispiel.

Die Idee kam mir spontan bei der Fotorunde am Falkenstein, wo Horst den H6 so oft ansprach.
Der Habichtswaldsteig ist mit 84 km nicht an einem Tag zu erwandern und immer die selben Runden? Nö!
Also habe ich mir die Extratouren vorgenommen und abgewandert.
Den H1 und den H8 habe ich noch offen, aber der Dezember und das nächste Jahr sind noch lang und im Frühjahr wird hoffentlich der H8 wieder freigegeben 😉

Fleißig war ich aber trotzdem:




Ziel erfüllt und die 300 km im November tatsächlich erwandert 😱

Das erste Jahr der AK50 haken wir als erledigt ab, blicken nach vorn und neue Pläne für 2020 sind geschmiedet.

Wobei der Onkel Doktor mir heute noch mal an Herz gelegt hat nicht zu stürmisch loszulegen.
Dann werden die neuen halt noch ein bisschen Geduld haben müssen.
Ich hatte sie ja auch 😂 




Ich danke dir, liebes Tagebuch, herzlich für´s zuhören und euch alles für´s Lesen meines Blog, besonders denen, die nie Müde wurden den mahnenden Finger zu heben 😉

Mit sportlichen Grüßen in die weiten der Republik

Euer Gnü aus Zü am Rande des Habichtswaldes 💚